Probleme durch die teilweise Abschaffung der Studiengebühren
-Dadurch, dass die Studiengebühren nicht für alle abgeschafft wurden, treten einige Problemfelder auf, welche unsere Forderung nach einer Totalabschaffung verfestigen:
-Die Universitäten müssen durch die Administrierung der Erlasstatbestände zusätzliche finanzielle Mittel aufwenden, die vergeudete und anderswo dringend benötigte Ressourcen darstellen.
Einige Regelungen führen zu massiven Ungleichbehandlung von Studierenden:
-Die Universitäten müssen durch die Administrierung der Erlasstatbestände zusätzliche finanzielle Mittel aufwenden, die vergeudete und anderswo dringend benötigte Ressourcen darstellen.
Einige Regelungen führen zu massiven Ungleichbehandlung von Studierenden:
- Berufstätigkeit zu Beginn des Studiums wird nicht berücksichtigt. Es kann also passieren, dass aufgrund von Berufstätigkeit die Mindestdauer (+Toleranzsemester) überschritten wird, zu Studienende jedoch die Berufstätigkeit eingeschränkt wird um den Abschluss voranzutrieben.
- Auslandssemester verzögern meistens das Studium, da bei weitem nicht alle Lehrveranstaltungen anerkannt werden. Wie bisher ist man für das jeweilige Auslandssemster befreit, dieses findet jedoch in vielen Fällen in Semestern innerhalb der Mindestdauer statt und man wäre ohnehin befreit. Die Verzögerung durch das Auslandssemester kann dazu führen, dass am Ende des Studiums Gebühren gezahlt werden müssen.
- Außerordentliche Studierende sind nicht studiengebührenbefreit. Das UG2002 sieht jedoch keinerlei Einschränkungen auf ordentliche Studierende vor
- Studierende mit Kinderbetreuungspflichten können nur einen Antrag auf Erlass stellen, wenn der Wohnsitz der gleiche ist, wie der des Kindes. Gerade studentische Eltern haben oft nicht den gleichen Wohnsitz. Die Einschränkung auf den gleichen Wohnsitz ist im UG nicht vorgesehen.
| ÖH-STARTSEITE | IMPRESSUM | SITEMAP |













