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Demonstration gegen das ACTA-Abkommen

Am Samstag, dem 11.2., finden in Österreich und weiteren Ländern Demonstrationen gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA ("Anti-Counterfeiting Trade Agreement") statt. Beginn der Demo in Graz ist um 13 Uhr am Mariahilferplatz.
Am Samstag, dem 11.2., finden in Österreich und weiteren Ländern Demonstrationen gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA ("Anti-Counterfeiting Trade Agreement") statt. Beginn der Demo in Graz ist um 13 Uhr am Mariahilferplatz.

Bei ACTA handelt es sich um ein internationales Abkommen mit weitreichenden Auswirkungen auf die freie Gesellschaft. Die Maßnahmen zum Schutz geistigen Eigentums sollen dadurch - auf Kosten der Bürgerrechte - verschärft und ausgebaut werden. Weitere Infos über ACTA findet ihr hier: http://netzpolitik.org/2012/ein-kleiner-einstieg-in-acta/

Facebook-Event:
https://www.facebook.com/events/118354621620542/

Wer online unterstützen möchte, kann die Petition hier unterzeichnen:
http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/
Studierenden Vollversammlung Plakat:  (© )

Studierenden-Vollversammlung: Montag, 23. Jänner, 14:30 Uhr, HS 12.01

Wie steht es wirklich um die Zukunft der Universitäten? Hinkommen und Mitreden!
Die ÖH Uni Graz lädt euch herzlich zur Uni-Vollversammlung ein:

Baustelle Universität: Neben bereits umgesetzten unüberlegten Schnellschüssen tauchen in den Medien auch immer dubiosere Vorschläge auf:

* STEOP
* Voranmeldung
* Verpflichtende Beratung
* Studiengebühren in Höhe von mehreren tausend Euro

Auf der Strecke bleiben sinnvolle Gedanken zur Hochschulpolitik: Wie steht es also wirklich um die Zukunft der Universitäten?

Impulsvorträge und Diskussion mit Mitgliedern des Rektorats der Uni Graz und des Vorsitzes der ÖH Uni Graz

ÖH Uni Graz gratuliert Christa Neuper als neue Rektorin

Endlich eine Frau an der Spitze der Universität Graz
Christa Neuper hat sich bei der heutigen RektorInnenwahl im Universitätsrat gegen Ewald Werner von der TU München und Martin Polaschek, Vizerektor für Studium und Lehre an der Uni Graz,  durchgesetzt.

„Besonders nach einer jahrhunderte langen männlich geprägten Geschichte, freut es uns sehr, dass die Universität Graz mit Christa Neuper nun eine Frau an der Spitze hat“, zeigt Marie Therese Fleischhacker, 2. stellvertretende Vorsitzende der ÖH Uni Graz, sich erfreut.  

„Christa Neuper wird als neue Rektorin mit vielen Herausforderungen konfrontiert sein, besonders angesichts der budgetären Situation der Universitäten in Österreich. Wir trauen ihr zu angesichts der dieser Lage diese Aufgaben so zu meistern, dass dies nicht zum Nachteil der Studierenden geschieht“, meint Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.

„Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihr und dem gesamten Rektorat in den nächsten Jahren und wünschen Christa Neuper alles Gute für ihre Periode als 1. Rektorin der Universität Graz“, so Fleischhacker und Kulac gemeinsam.

Volksbegehren  „Bildung ist Zukunft"

unterstützt von ÖH Uni Graz


Die Forderungen:

1. Das Anheben der Mittel für den tertiären Bildungsbereich auf 2% des BIP auf Basis des Jahres 2009 bis spätestens zum Jahr 2020.

2. Ein soziales und treffsicheres Stipendiensystem, das den Zwang zur Berufstätigkeit für Studierende beseitigt.

3. Die Erstellung eines Hochschulfinanzierungsplanes.

Wie kann ich das Volksbegehren unterstützen?

UV-Beschluss vom 22.1.2010

Die Universitätsvertretungssitzung der ÖH Uni Graz spricht sich für Gleichberechtigung auf der Hochschule, in der Arbeitswelt, in Medien und in der Werbung aus:
Strukturelle Diskriminierung von Frauen begegnet und täglich: egal ob im Job, auf der Straße oder im Bildungsbereich. Es ist wichtig, die gesamtgesellschaftlichen Machtmechanismen aufzuzeigen und klar zu machen, dass durch gesetzliche Maßnahmen die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen zumindest rechtlich aufgehoben werden kann.
In der Arbeitswelt klafft die Lohnschere zwischen Männern und Frauen weit auseinander. In Österreich verdienen Frauen um ein Drittel weniger als Männer. Studien belegen, dass selbst wenn Teilzeit, Kinderbetreuung und Bildungsunterschiede aus den Berechnungen gestrichen werden, nur noch das Geschlecht den Unterschied der Bezahlung ausmacht.
Die gläserne Decke an den Hochschulen bewirkt immer noch, dass es Fauen, obwohl es mittlerweile mehr Studentinnen als Studenten in den allermeisten Studienrichtungen gibt, doppelt so schwer haben, Professorinnen zu werden als Männer. Durch Selektionsmechanismen, Männernetzwerke und Diskriminierung auf Grund des Geschlechts sind die obersten Ebenen immer noch Männern vorbehalten, Rektorin gibt es an den Universitäten zun Beispiel immernoch keine einzige.
Im Alltag werden wir täglich auf sexistische Darstellungen von Frauen gestoßen. In der Werbung gilt das Prinzip “sex sells”. Durch das tradierte Schönheitsbild, das uns ständig begegnet, werden Ideale geschaffen, denen immer mehr, vor allem junge, Frauen versuchen nachzueifern. Schlankheitswahn ist nur eine Folge dieser Reduktion auf den weiblichen Körper. Auch in der Medienlandschaft dominieren hinter den Kulissen immer noch Männer, feministische Medien werden hingegen kleingehalten und kaum gefördert.

Wir fordern:
- Gleichstellungsmaßnahmen von Frauen und Männern in der Arbeitswelt: Die Schließung der Lohnschere mittels innerbetrieblicher Offenlegung der Gehälter und Zuschüssen sowie Sanktionsmaßnahmen bei Nichteinhaltung

- Mehr Frauen in die Wissenschaft: Wirksame Frauenförderung an den Hochschulen durch Quoten in allen Strukturen, Mentoring von Studentinnen und jungen Wissenschaftlerinnen und verpflichtende Gender-Lehrveranstaltungen in allen Studienrichtungen

- Ein Ende der sexistischen Werbung und  Medienlandschaft: Bundesgesetzliche und auf lange Sicht europarechtliche Regelungen zum Verbot von sexistischer Werbung, nach Beispielen aus Deutschland und der Schweiz, sowie die Förderung Feministischer Medien.

Diese Forderungen sollen außerdem auf der Homepage der ÖH Uni Graz , sowie in der nächsten Ausgabe der Libelle veröffentlicht werden.
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