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ÖH UNI GRAZ: Ist Töchterle der Herausforderung gewachsen?

Töchterle steht vor Bildungswüste und nicht vor einer Bildungsoase
Mit dem Wechsel im Regierungsteam gibt es nun auch einen neuen Wissenschaftsminister. Es ist die dritte Person in knapp zwei Jahren. „Wir hoffen, dass Karlheinz Töchterle  der Herausforderung gewachsen ist und den Studierenden mehr Gehör schenken wird als seine Vorgängerin“, äußert sich Marie-Therese Fleischhacker aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz hoffnungsvoll.

Auf den neuen Minister werden keine besonders neuen Herausforderungen zu kommen, vielmehr wird er mit alten Baustellen belastet sein. „Die Bildungslandschaft ist vielmehr eine Bildungswüste als eine Bildungsoase und vor dieser Realität steht auch Töchterle“ schätzt Fleischhacker die Lage ein.  

Töchterle  kennt die chronische Unterfinanzierung der Universitäten als  Rektor der Universität Innsbruck. Es ist nun seine Aufgabe sich für eine Ausfinanzierung der Universitäten einzusetzen, anstatt dies zu Lasten und auf Kosten der Studierenden zu tun.
„Man darf nicht vergessen, dass die Partei, die Töchterle in diese Position gesetzt hat,  keine anderen Themen als platte Argumente für Studiengebühren und restriktive Zugangsbeschränkungen hat“, gibt Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz zu bedenken

„ Wir wünschen Töchterle einen guten Start in das Ministeramt und hoffen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ministerium und ÖH“, so Kulac abschließend.

ÖH Uni Graz: Kürzung der Wohnbeihilfe nicht zumutbar

Utl.: Wohnbeihilfenkürzung macht wohnen für Studierende noch teurer! Die ÖH Uni Graz unterstützt die Plattform 25 gegen das steirische Belastungspaket
Graz  (OTS) - "Die Kürzung der Wohnbeihilfe ist für Studierende
nicht zumutbar", empört sich Cengiz Kulac, aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Studierende die sowieso schon kein fixes Einkommen haben und mit der Deckung der Lebenserhaltungskosten neben dem Studium kämpfen müssen, können es sich nicht leisten, dass die rot-schwarze Landesregierung hier den Sparstift ansetzt", so Kulac weiter.

Die Einsetzung von mehreren MitarbeiterInnen zusätzlich um die Kontrollen beim Bezug für Wohnbeihilfe zu verschärfen, wie Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser angekündigt hat, verurteilt
die ÖH Uni Graz ebenso aufs Schärfste. "Das sind Stasimethoden" kritisiert Kulac polemisch.

"Wir lassen uns das auf keinen Fall gefallen und werden dagegen kämpfen um die Wohnsituation der Studierenden nicht noch mehr zu verschlechtern", meint Kulac abschließend und ruf zur Demo gegen die Sparmaßnahmen der Regierung am 25. März auf.

ÖH Uni Graz: Repression gegen Demobus ein demokratiepolitischer Skandal!

Utl.: Der Bus aus Graz zu den WKR-Protesten wurde von der örtlichen Exekutive eineinhalb Stunden aufgehalten. ÖH Uni Graz zieht nun rechtliche Schritte in Erwägung.
Graz  (OTS) - Der Bus wurde organisiert um die Proteste gegen den heutigen WKR-Ball zu unterstützen. Der WKR-Ball ist eine Veranstaltung zur Vernetzung der österreichischen und europäischen Rechtsextremen und findet in der Hofburg statt.
Die Beamten versuchten beim Bus, die Identität der Personen festzustellen und kündigten Durchsuchungen an, sollte der Bus losfahren, ohne eine rechtliche Grundlage zu nennen.

"Nicht nur, dass alle AktivistInnen in der Kälte perlustriert wurden, es wurde damit vor allem das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit entzogen. Dieses schikanöse Verhalten der Exekutive entstellt den demokratischen Rechtsstaat", zeigt sich Cengiz Kulac erschüttert.

ÖH Uni Graz: Volle Unterstützung für Anti-WKR- Protest

Utl.: ÖH Uni Graz ruft zur Demonstration im Sigmund-Freud-Park (Votivpark) für heute 18 Uhr auf. Ein Bus aus Graz zur Demonstration ist bereitgestellt.
Graz  (OTS) - Heute, am 28.01.2011 ist es wieder soweit: Das vierte Jahr der Proteste gegen den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) steht bevor! Zur großen Enttäuschung findet der Ball in der international bekannten und für die Republik sehr repräsentativen Hofburg statt. Noch verstörender ist aber, dass die angemeldeten Demonstrationen gegen diese "Feier" der "deutschen Kultur" zwei Tage vor dem Geschehen von der Polizei untersagt wurden. Diese klare Ausgrenzung von Widerstand zeigt aufs Neue das wachsende Ungleichgewicht in der Behandlung politischer Fragen.

Die Burschenschaften des WKR haben sich bisher immer wieder als das bindende Kettenglied zwischen FPÖ und Neonazismus herauskristallisiert. "Der WKR-Ball ist eine Zusammenkunft der europäischen und österreichischen Rechten. Wer die Hofburg dem WKR zur Verfügung stellt, hofiert menschenverachtende Politik", äußert sich das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, über die Salonfähigkeit des im WKR repräsentierten Gedankengutes entsetzt.

Das repressive Verhalten der Exekutive gegen den antifaschistischen Protest ließ auch dieses Jahr nicht lange warten.
Insbesondere die Kurzfristigkeit der Absage lässt am Demokratieverständnis der Exekutive zweifeln. "Durch die Untersagung leistet die Polizei Beihilfe zur Organisation menschenverachtender Politik in Österreich und Europa" so das Vorsitzteam. "Der Exekutive kann überdies im höchsten Maße Zynismus angesichts der Untersagung einer antifaschistischen Kundgebung anlässlich des Tages der Befreiung von Auschwitz vorgeworfen werden" kritisiert das Vorsitzteam weiter.

"Die ÖH Uni Graz unterstützt diesen Protest und wünscht allen
AktivistInnen viel Kraft und Erfolg" heißt es aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam abschließend.

Nach Untersagung des ursprünglichen Demonstrationszuges des
Bündnisses gegen den WKR Ball hat die ÖH Uni Wien gemeinsam mit der ÖH Bundesvertretung eine neue Kundgebung für 18 Uhr im Sigmund-Freud-Park (Votivpark, Wien) angemeldet. Die ÖH Uni Graz ruft ebenfalls zur Demonstration auf.

ÖH Uni Graz: "Studierende unerwünscht?"

Utl.: Fragwürdiges Studieneingangskonzept von den Bildungsministerinnen
Im Beschluss des Ministerrats, welcher nur eine einmalige Wiederholung der Prüfungen während der Studieneingangsphase vorsieht, werden Knock-Out Prüfungen einmal mehr zum Kavaliersdelikt.
Weiters geplant ist eine verpflichtende Studienberatung, die aber sowohl logistisch als auch finanziell kaum realisiert werden kann. Dadurch wird eine ausführliche Beratung, falls wirklich benötigt,
unmöglich. Die Verantwortung für eine gute und vernünftige Beratung wird an der ÖH und an Beratungsstellen hängen bleiben. Die geplanten zusätzlichen bürokratischen Hürden erwecken den Eindruck, Studierende wären schlichtweg unerwünscht.

"Die neuen Regelungen bedeuten negative Auswirkungen für StudienanfängerInnen und sind besonders dahingehend verwerflich, als dass man eine höhere AkademikerInnenquote anstrebt und stattdessen nur verschärfte Hürden zur noch strengeren Selektion einführt", argumentiert Jacqueline Vlay vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam.

ÖH Uni Graz: Antifaschistisches Bekenntnis am Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag, dem Tag der Menschenrechte, wurde feierlich die Gedenktafel in Erinnerung an  Willi Gaisch (3. Juli 1922—11. Dezember 2009), dem kommunistischen Widerstandskämpfer gegen Ständestaat und Nationalsozialismus an der Universtität Graz enthüllt.

Gaisch erlitt in diesem Hörsaal einen Schlaganfall, an dem er wenige Stunden später verstarb. Auf Initiative von Studierenden, die während eines Zeitzeugengesprächs im besetzten Hörsaal A (Vorklinik) anwesend waren und der ÖH Uni Graz gibt die Karl-Franzens-Universität Graz diesem Hörsaal seinen Namen.

Es sprachen Vizerektorin Irmtraud Fischer (Universität Graz), Cengiz Kulac (ÖH Uni Graz)  Werner Murgg (Wegbegleiter) und Hanno Wisiak  (Student und Aktivist)

„Diese Tafel ist nicht nur eine Gedenktafel für einen mutigen und vorbildlichen Menschen. Sie ist auch ein Symbol für das, wofür er gestanden ist – von einer Zeit an, in der er als Jugendlicher sein Leben dafür aufs Spiel gesetzt hat, bis buchstäblich zuletzt“ so Hanno Wisiak, Student der Geschichte und ein Freund von Willi-Gaisch. Er schreibt auch seine Diplomarbeit über Gaisch.

Neben der Absicht Willi Gaisch als Widerstandskämpfer zu ehren meint Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam: „Es ist wichtig den antifaschistischen Grundkonsens in unsere Gesellschaft zu stärken, denn  die Worte „Nie Wieder“, „Nie wieder Faschismus“  müssen ewig bestehen “

ÖH Uni Graz: "4-Tage Begutachtungsfrist für Uni-Gesetz-Novelle ist eine Farce"

Utl.: Bundesregierung übt sich in antidemokratischen Methoden
Graz  (OTS) - Die strategisch gesetzte Husch-Pfusch-Aktion dieser Bundesregierung um mit einem Schnellverfahren ohne viel Kritik durchzukommen, steht für die antidemokratische Haltung dieser Bundesregierung und reiht sich in eine Vielzahl an ähnlichen Aktionen ein.

"Die Bundesregierung taktiert besonders gerne in der Bildungspolitik mit Zeit", so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam. Die Begründung liegt nahe: Sie hat Angst vor studentischem Protest. "Protest hat sich die Regierung aber wieder einmal redlich verdient", konstatiert Kulac daher und meint jedenfalls: "4-Tage Begutachtungsfrist ist eine Farce. Mehr noch, es ist eine bodenlose Frechheit."

Eine moderne Demokratie muss sich daran messen wie transparent und rücksichtsvoll sie mit unterschiedlichen Gruppen, Interessensvereinigungen und gesellschaftlichen Basisbewegungen umgeht. Diese Bundesregierung antwortet meist entgegengesetzt, nämlich mit Ignoranz und Beratungsresistenz. Wenn Sie Gesprächsbereitschaft zeigt dann nur aus dem Selbstzweck der Inszenierung.

"Diese Bundesregierung muss zurück die Demokratie-Schulbank
drücken", meint Kulac, "wobei es bei diesem Bildungssystem schwer werden wird".

ÖH Uni Graz zu Landesregierung: Klares Nein zu Studiengebühren an den FHs!

Utl.: Gebührenfreie Bildung muss auch an den Fachhochschulen gewährleistet sein!
Graz  (OTS) - Seit 15 Jahren nimmt die FH Joanneum in der steirischen Bildungslandschaft einen Fixplatz ein. Nun will Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP)auch hier Studiengebühren wieder einführen.

"Jetzt setzt die Landesregierung den besinnungslosen Kurs der Bundesregierung auf Landesebene fort", kritisiert Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz.

Die Studierenden der FH Joanneum mussten bis 2006 Studiengebühren bezahlen. Ab 2006 hat man sich entschieden Bildung zu fördern und nicht durch finanzielle Hürden einzuschränken. Jetzt soll wieder zurückgerudert werden.

"Bildung muss gebührenfrei bleiben, sowohl an den Unis, als auch an den FHs. Ohne Kompromisse und mit durchdachten Stipendiensystemen, die entgegen des momentanen Systems niemanden durch das Raster fallen lassen", schließt Kulac ab.

ÖH Uni Graz: "Stoppt diese Bundesregierung"

Utl.: Mit der nächsten Husch-Pfusch-Aktion setzt die Bundesregierung ihren Feldzug gegen die Universitäten fort. Gesetzesvorschlag zu Zugangsbeschränkungen wurde eingebracht.
Das Wissenschaftsministerium hat am 6. Dezember einen Vorschlag zur Änderung des Universitätsgesetztes eingebracht. Die Stellungnahmefrist endet bereits am 10. Dezember. Ein neuer § 124c soll Zugangsbeschränkungen für Studien mit "erhöhter Nachfrage" vorsehen. Ein etwaiger Verdrängungseffekt wurde politisch nicht bedacht. Genauso wenig wurde bedacht, dass Studierende, die Aufnahmekriterien in ihrem Erstwahlstudium nicht erfüllen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Drop-Out im Zweitwahlstudium neigen.

"Stoppt diese Bundesregierung, bevor sie alles in Trümmer schlägt" reagiert Cengiz Kulac auf einen Zugangsbeschränkungsentwurf der Bundesregierung prompt. "Die Bundesregierung sticht nicht mit Tausend Nadelstichen auf die Universitäten und Studierenden ein, sondern schlägt einmal mit dem Hammer zu und sieht hinterher nach, ob sie etwas erwischt hat" beschreibt Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam den herrschenden Politikstil bildlich.

Dieser Gesetzesvorschlag reiht sich in eine Masse an strukturellen Hürden an den Universitäten, die in vielerlei Hinsicht ausschließend wirken, ein. Insbesondere soziale Selektion steht einmal mehr auf der Tagesordnung.

"Eine Universität schließen vermehrt nicht jene ab, die Verständnis im Studium entwickelt haben, sondern jene, die gelernt haben sich im Unidschungel durchzukämpfen" erklärt Kulac den universitären Hürdenlauf. " Zugangsbeschränkungen machen jungen Menschen das Leben noch einmal schwerer. Das ist Zukunftraub" stellt Kulac abschließend fest.

ÖH Uni Graz zur Bundesregierungs-Farce : „Zurück zu konstruktiven Gesprächen“

Utl.: Die ÖH Uni Graz unterstützt die Entscheidung der ÖH Bundesvertretung den Verhandlungstisch zu verlassen und stärkt Sigrid Maurer den Rücken.
Die ÖH Bundesvertretung sowie die ÖH Uni Graz haben in den letzten Wochen gezeigt, dass sie über ihre eigenen Positionen hinaus gesprächsbereit sind, wie die breiten Bündnisse mit der Vielzahl an unterschiedlichen Organisationen zeigen.

Das Verhalten von Faymann, aber insbesondere von Pröll, den die Anliegen von jungen Menschen nur einen müden Lacher kosten, ist widerlich und so kommentiert Cengiz Kulac vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam aggressiv: „Finanzminister Pröll ist einfach eine Frechheit in Person.“ und weiter: „Faymann und Pröll sollen die patzige Kindergarten-Politik lassen und sich den Problemen der Menschen widmen“

„Das einzige Mittel gegen die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Bundesregierung ist die Straße“ – „Sollte die Straße nicht helfen, wird  sich dieses Verhalten bei den nächsten Wahlen rächen. Garantiert!“ kommt Kulac zum Schluss.

„Die Diskussionsfelder sind schon lange abgesteckt: „Stifungssteuer, Vermögenssteuer, Verwaltungsreform etc.“ so Kulac, „Die Aufzählung lässt sich fortsetzen, Ideen sind am Tisch, jetzt muss sich die Regierung nur noch dorthin bequemen und konstruktiv werden“

Während der Grazer Gemeinderat mit großer Mehrheit für eine Petition gegen das Sparen bei jungen Menschen votierte, war der steirische Landtag heute nicht dazu in der Lage. Voves und Schützenhöfer sind ja vom gleichen Schlag wie Faymann und Pröll, nämlich scheinbar beratungsresistent und kritikunfähig. Der Tenor kann daher nur mehr lauten „Bundesregierung zurück zu konstruktiven Gesprächen oder weiter lauter Protest von uns“ so Kulac.

ÖH Uni Graz/FV Rechtswissenschaften: Kürzung der Gerichtspraxis ist Raubbau an der Ausbildung

Utl.: Nach Änderung des Rechtspraktikantengesetzes werden JuristInnen an die Armutsgrenze gedrängt. Das Budget zeigt eine weitere Studierendenfeindliche Facette!
Graz  (OTS) - Die Regierung gab am 02.11.2010 das "Budgetbegleitgesetz Justiz 2011-2013" in Begutachtung. Damit soll ua das Rechtspraktikantengesetz geändert werden. Die Gerichtspraxis soll von 9 auf 5 Monate gekürzt werden und der Ausbildungsbeitrag von EUR 1274,20 auf EUR 1010,00 gekürzt werden. Die ÖH Uni Graz fordert die Rücknahme!

"Die Gerichtspraxis ist für alle JuristInnen nach dem Studium eine
überaus wichtige Ausbildungsmöglichkeit; dadurch wird die Lücke
zwischen Theorie und Praxis geschlossen. RechtspraktikantInnen
übernehmen sehr verantwortungsvolle Justizaufgaben. Sie formulieren auch Urteile.", so Stefan Kaltenbeck, Vorsitzender der
Studienvertretung Doktorat der Rechtswissenschaften.

"Neben der Kürzung der Familienbeihilfe ist dies der nächste
Anschlag auf die Studierenden und die Bildung", ärgert sich
Kaltenbeck. "Die Regierung soll sich endlich klar zur hohen Bedeutung von Bildung im 21. Jhdt bekennen und ein dementsprechendes Budget zur Verfügung stellen. Mit dem geplanten Ausbildungsbeitrag von nur mehr EUR 1010,00 verdienen JuristInnen als AkademikerInnen bald weniger
als Handelsangestellte mit Hauptschulabschluss allerdings bei
längerem Ausbildungsweg. Damit wird die lange akademische Ausbildung nicht adäquat gewürdigt", so Kaltenbeck abschließend.

Mit dieser geplanten Gesetzes-Änderung wird nun auch das
Magisterstudium endgültig zu Grabe getragen. Bisher waren bloß
Magistri berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren. Still und
heimlich verschwindet dieser Terminus nun aus dem Gesetz. Nach der neuen allessagenden Formulierung sind jene Personen berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren, welche "die vorgesehene wissenschaftliche Berufsvorbereitung abgeschlossen" haben. Dazu Philipp Maunz, Vorsitzender der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften: "Das Bologna-System kommt durch die Hintertür. Das Studium würde durch die Umstellung auf das Bachelor-Master System entwertet werden."

Kaltenbeck und Maunz rufen alle Rewi-Studierenden auf sich an
allen Protesten der ÖH Uni Graz noch stärker zu beteiligen als
bisher. Gegen die Bildungsfeindlichkeit der Regierung muss jetzt
geschlossen vorgegangen werden, da ansonsten der Raubbau an der Bildung munter weiter geht.

"Wir empfinden des als befremdend dass man Jus-AbsolventInnen den Einstieg in die Praxis derart erschwert und noch dazu finanziell so benachteiligt, dass sie an der Armutsgrenze kratzen"  so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz und begrüßt den Aufruf zum Protest der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften gegen das sinnlose und ungerechte Belastungspaket der Bundesregierung.

Unibrennt/ÖH Uni Graz: Blockade des Grazer Finanzamts

Utl.: Widerstand gegen das Belastungspaket wird fortgesetzt
Graz  (OTS) - Für Montagmorgen haben die GegnerInnen des
Sparpakets der Bundesregierung weitere Proteste angekündigt. Mit einer Blockade des Finanzamts in der Grazer Conrad-von-Hötzendorf-Straße wollen sie zeigen, dass sie gewillt sind, den Widerstand gegen die Kürzung der Familienbeihilfe und den
generellen Sparkurs im Bildungs- und Sozialbereich. Der ÖH Uni Graz Vorsitzende Cengiz Kulac meint dazu: "Mit den Protesten der
vergangenen Tage ist es gelungen, der Regierung einige Zugeständnisse abzuringen. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Wir wollen, dass die unsozialen Maßnahmen zur Gänze zurückgenommen werden!"

Die Aktion am Montag sehen die AktivistInnen als Auftakt für die
große Demonstration vor das Finanzamt am Dienstag. Diese steht unter dem Motto "Weg mit dem Belastungspaket - Gemeinsam für die Zukunft!" und wird neben der ÖH und dem ÖGB von einer Vielzahl politischer Organisationen und zivilgesellschaftlicher Initiativen unterstützt.
"Dieses Belastungspaket trifft neben den Studierenden auch die
arbeitenden Menschen und den Mittelstand. Die Demonstration soll Ausdruck eines breiten gesellschaftlichen Schulterschlusses sein und ein Zeichen dafür setzen, dass nach der Krise die Suppe nicht von jenen ohne Lobby und sozial schwachen ausgelöffelt werden ", so Kulac.

Unterstützt wird die Aktion von Landtagsabgeordneten von SPÖ (Max Lerchem, SJ), Grünen (Ingrid-Lechner-Sonnek, Klubobfrau) und KPÖ (Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau).

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Demonstration "Weg mit dem Belastungspaket!"
Dienstag, 9. November
16:00  Suppenküche - Müssen wir die Suppe auslöffeln? Ort:
Mariahilferplatz
17:30 Uhr: Abmarsch vom Mariahilferplatz zum Finanzamt

ÖH Uni Graz: 6000 demonstrieren in Graz

Utl.: Lehrende und Studierende der FH Joanneum, der Med. Universität Graz, der TU und KF-Uni Graz demonstrieren für mehr Geld für Bildung und gegen die Kürzung der Familienbeihilfe
Graz  (OTS) - Die katastrophalen Einsparungen machen für viele
Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen. 40000 Studierende sind schon jetzt betroffen.

"Die Studierenden und Familien werden nach der Finanzkrise wieder einmal wie eine Weihnachtsgans geschröpft. Diesen Kurs können wir   nicht akzeptieren, erst wenn wir ein sozial gerechtes Budget erkämpft haben sind wir zufrieden", so Harald Braunstein (VSStÖ Verband Sozialistischer StudentInnen Graz) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam.

"Die Bundesregierung spart bei unserer Zukunft, wir sparen nicht
mit Protest", so Jacqueline Vlay (GRAS -Grüne und Alternative  
StudentInnen) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam kämpferisch auf der   heutigen Demonstration.

Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und  FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte chronische Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt! Deswegen werden wir die nächsten Wochen mit mehreren Aktionen auf Konfrontation mit der Bundesregierung gehen:

Gegen diese unsozialen Kürzungen!

Für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!

Für ausfinanzierte Hochschulen!

"Wir gehen mit der Provinzposse à la Faymann und Pröll auf
Konfrontation"  zeigt sich Cengiz Kulac (GRAS) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam offensiv "Diese Bundesregierung ist eher damit
beschäftigt Kinder abzuschieben, als für deren Bildung zu sorgen"
zeigt sich Kulac  angewidert!

Ankündigung: Demo gegen Kürzung der Familienbeihilfe

Utl.: "Kürzung der Familienbeihilfe ist eine sozialpolitische Katastrophe" so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam
Graz  (OTS) - Die Regierung plant enorme Kürzungen der Familienbeihilfe. So soll u.a. für Jugendliche über 24 die Beihilfe nicht mehr ausbezahlt werden und die 13. Familienbeihilfe soll es nur noch für 6- bis 15-Jährige geben. Mit dem Verlust der Familienbeihilfe fallen für die Betroffenen auch viele Ermäßigungen, z.B. beim öffentlichen Nahverkehr, weg.

"Kürzung der Familienbeihilfe ist eine sozialpolitische Katastrophe" so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam

Die katastrophalen Einsparungen machen für viele Jugendliche und  SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen.

Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt!

* Wir demonstrieren gegen diese unsozialen Kürzungen!
* Wir demonstrieren für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!
* Wir demonstrieren für ausfinanzierte Hochschulen!

Die Lehrveranstaltungen an der Karl-Franzens-Universität Graz
entfallen im Zeitraum der Demonstration!

ROUTE:

16:00 Uhr Treffpunkt vor der Hauptuni.
ca. 16:30 Uhr Abmarsch.
Geidorfplatz (über Goethestraße und Heinrichstraße)
Grazer Burg (über Glacisstraße und Wilhelm-Fischer-Allee)
Karmeliterplatz (über Hofgasse, Freiheitsplatz und Hartiggasse)
Schlusskundgebung bis spätestens 19:30 Uhr am Karmeliterplatz.

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ÖH Uni Graz lädt zur Demo gegen Kürzung der Familienbeihilfe ein

Datum:   28.10.2010, 16:00 - 19:30 Uhr
Ort:     Uni Hauptgebäude  3. Graz
          Universitätsplatz 3, 8010 Graz

Öh Uni Graz lädt zur Univollversammlung

Utl.: Gemeinsam an einem Strang ziehen!
Graz  (OTS) - Aufgrund der prekären Lage an den Universitäten wird am kommenden Dienstag, 19. Oktober eine Uni-Vollversammlung an der Universität Graz stattfinden. Die Diskussion ist für 13 Uhr festgesetzt und wird im Hörsaaltrakt ABC (Vorklinik) abgehalten.

"Die Regierung muss sich der prekären Situation an den Universitäten annehmen und soll endlich angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung stellen", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz zum Thema.

Im Anschluss an die Diskussion ist für 14 Uhr 30 eine Demonstration geplant. Harald Braunstein, 1. stellvertretender Vorsitzender hierzu: "Es ist essentiell, zur Demo zu kommen. Die StudentInnen und Bediensteten sitzen alle im selben Boot und sollten alle an einem Strang ziehen um endlich nachhaltige Unterstützung zu bekommen."

"Um die Universitätsvollversammlung am Dienstag zu füllen ist die Solidarität aller Betroffenen sehr wichtig, nur so können wir wirklich auf die chronische Unterfinanzierung der Universitäten aufmerksam machen", schließt Jacqueline Vlay, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab.

ÖH Uni Graz: Stellungnahme zum "Denkzettel" der Rektorate

Utl.: "Opportunismus und Blockiererei steht bei der Bundesregierung auf der Tagesordnung"
Graz  (OTS) - Die ÖH Uni Graz begrüßt den heutigen "Denkzettel" der Universitätenkonferenz: "Ab sofort sitzt Ministerin Karl und die Bundesregierung auf heißen Kohlen" so Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz zum Schulterschluss zwischen Studierenden und Rektoraten.

"Opportunismus und Blockiererei steht bei der Bundesregierung auf der Tagesordnung" so Kulac. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass Rektorate und ÖH gemeinsam auf die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten drängen.

Zur heutigen Uniko-Pressekonferenz in Graz meint Kulac dennoch kritisch: "Die RektorInnen brauchen nicht glauben, dass durch Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen der Garten Eden auf unseren Universitäten wächst". Trotz unterschiedlicher Positionierungen in der Frage von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren stimmen wir im Punkt überein, dass zusätzliche Mittel für die Universitäten bitter notwendig sind.

Wir sehen dennoch eine Solidarisierung seitens der RektorInnen mit uns Studierenden. RektorInnen konstatieren jedoch genauso wie wir, dass unabhängig von der Haltung zu Studiengebühren als effektive Lösung, diese als solche zu vernachlässigen sind. Sie dienen schlichtweg als Ablenkungsmanöver seitens des Ministeriums um die tatsächlichen Probleme der Universitäten nicht thematisieren zu müssen.

Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Tel.: 0676/ 89 75 19 32 1
cengiz.kulac@uni-graz.at

ÖH Uni Graz ruft zur "KrötEuronwanderung" in Wien auf

Utl.: ÖH Uni Graz unterstützt Demo-Aufruf und organisiert einen BUS aus Graz zur Demo und Kundgebung am 1. Oktober 2010 um 17 Uhr in Wien. Abfahrt 14 Uhr vor Uni Graz Hauptgebäude
Graz  (OTS) - Treffpunkt in Wien ist der Fritz-Grünbaum-Platz, Ecke Barnabitengasse, Platz  vor dem Haus des Meeres mit anschließender Demo und Schlusskundgebung vor der Akademie der bildenden Künste.

Die "KrötEuronwanderung" wurde von einer Vielzahl an Netzwerken und AktivistInnen aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich organisiert und soll endlich auf die prekären Missstände und die chronischer Unterfinanzierung der Universitäten wie auch in anderer Bereichen aufmerksam machen.

Zu diesem Anlass organisiert die ÖH Uni-Graz einen Bus mit 30 Sitzplätzen.

Treffpunkt:
Freitag, 1. Oktober, 14:00 Uhr, Hauptgebäude KF, Universitätsplatz

Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Tel.: 0676/ 89 75 19 32 1
cengiz.kulac@uni-graz.at

ÖH Uni Graz: 10 Fragen an die Landespolitik

Utl.: Fragen von Zugangsbeschränkungen bis zur Universitätsautonomie, von Studiengebühren bis zu Protesten.
Graz  (OTS) - Die ÖH Uni Graz stellt den Landtagsparteien 10 Fragen zum Thema Universitäten und Bildung anlässlich der steirischen Landtagswahl. Die Beantwortung der Fragen wird am Samstag dem 25. September allen Studierenden zur Entscheidungserleichterung zugesandt.

1.) Wie wird sich Ihre Partei gegenüber der Bundesregierung für Verbesserungen im Hochschulsektor (Postsekundäre/Tertiäre Sektor) einsetzen?

2.) Wie soll die budgetäre Situation der Universitäten verbessert werden, oder soll die chronische Unterfinanzierung beibehalten werden, da Ihrer Ansicht nach keine Mittel zur Verfügung stehen?

3.) Ist Ihre Partei für Studiengebühren? Wenn ja, in welcher Höhe sollten diese sein?

4.) Was hält Ihre Partei von Zugangsbeschränkungen? Wie argumentieren Sie dies?

5.) Mehr als 60% der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Wie glauben Sie müssen Studierende sozial so abgesichert werden, um nicht arbeiten zu müssen um ihr Studium zu finanzieren und dafür Zeit zu finden?

6.) Was kann das Land Steiermark zur besseren Studienberatung und daher zu einer ausgewogeneren Studienwahl beitragen?

7.) Wie steht Ihre Partei zur Autonomie der Universitäten? Hat das Universitätsgesetz 2002 Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht? Welche?

8.) Was ist für Ihre Partei der Zweck/die Idee der Bildung und der
Forschung an den Universitäten?

9.) Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung. Viele Studierende müssen schlecht bezahlte oder sogar unbezahlte Praktika annehmen, während und nach ihrem Studium. Wie gedenkt Ihre Partei, diese Situation zu verändern um eine Verbesserung herbeizuführen?

10.) Wie würde Ihre Partei mit neuerlichen Studierendeprotesten umgehen? Befürwortet Ihre Partei neuerliche Studierendeproteste? Würde sich Ihre Partei diesen anschließen und diese politisch Unterstützen? Welche Perspektiven haben Proteste?

ÖH Uni Graz: Auszug aus "Politik am Campus: Universitas Quo Vadis?"

Utl.: mit Elisabeth Grossmann (SPÖ), Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP), Philipp Funovits (KPÖ) und Werner Kogler (Grüne)
Mo. 20.Sept.2010, 18 Uhr Hörsaal A (Willi-Gaisch-Hörsaal)
Graz  (OTS) - Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, der Willi-Gaisch Hörsaal war trotz der vorlesungsfreien Zeit voll. 350 Gäste kamen, um sich eine Entscheidungsgrundlage für die steirischen Landtagswahl zu holen. Wir fassen die wesentlichen Aussagen der Diskussionen zusammen:


SPÖ:

"Bildung ist, von sich und seiner Umwelt ein Bild zu haben. Sie endet nie und beginnt schon in den frühesten Jahren", so Grossmanns Auffassung von Bildung. Im Laufe der Diskussion spricht sich Grossmann gegen Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren allerdings für Studieneingangsphasen aus. In der Budgetfrage verweist sie auf den Koalitionspartner: "Den Willen zur Tat vermisse ich beim Koalitionspartner auf Bundesebene."


ÖVP:

Kristina Edlinger-Ploder stellt richtig fest:" Bildung ist ein Prozess, neugierig und offen zu sein mit der Unterstützung von Ausbildung und Wissen." Sie differenziert aber zwischen Bildung und Ausbildung. Letztere diene um ein Produkt abzuliefern. Edlinger-Ploder spricht sich für Studiengebühren aus und weist die grünen Finanzierungsvorschläge als "Milchmädchenrechnung" zurück.


KPÖ:

Funovits startet die Diskussion mit dem Statement, Bildung findet nicht nur an den Universitäten statt, er weist dennoch auf die prekäre Situation der Unis hin und kritisiert im Zuge dessen: "Man darf den Unis nicht zumuten Standardfaktor, also Mittel zum Zweck zu sein." Funovits weist auch auf die Problematik der Schulen hin: "Wir müssen die Schulen aus dem Würgegriff der Großparteien holen."


Die Grünen:

"Bildung ist die Selbstermächtigung des Denkens.", so Werner Kogler. Er konzentriert sich primär auf die Finanzierungsfrage im Bildungssektor und beantwortet diese mit Umverteilung Transaktionssteuer, Erbschaftssteuer,...). Kogler spricht sich wie SPÖ und KPÖ gegen Studiengebühren aus. Wesentlich für die "Blockadepolitik", insbesondere in der Bildungspolitik Schulpolitik) sei die Landdeshauptleutekonferenz verantwortlich.


Unser Resümee:

"Im Laufe der Diskussion wichen die KandidatInnen immer wieder auf die Schulpolitik aus. "Aus der Sicht der ÖH bedeutet vernünftige Universitätspolitik, Schulpolitik immer mitzudenken" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Trotzdem fehlten auf dem Terrain der Universitätspolitik konkrete Lösungsvorschläge, auch im Bezug auf Landespolitische Kompetenzen (Wohnbeihilfe, Standortfaktor, Fachhochschulen,...).

"Die Landespolitik muss sich für die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Unis einsetzen", konstatiert Harald Braunstein, aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, die zentrale Aufgabe der Landespolitik. Den Anschein, dass sich die KandidatInnen darum bemühen würden, machten diese nicht.

"Auch die Landesebene muss Farbe bekennen" so Marie Therese-Fleischhacker von der ÖH Bundesvertretung. "Es kann nicht sein, dass mit dem Finger auf die Bundespolitik gezeigt wird, aber trotzdem alles mitgetragen wird" so Fleischhacker abschließend.


Rückfragen:
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Cengiz Kulaç
Vorsitzender a. d. HochschülerInnenschaft Universität Graz (ÖH Uni Graz)
President of the Austrian Students Union University of Graz
cengiz.kulac@uni-graz.at
0676/ 89 75 19 32 1

ÖH Uni Graz: "UniBrennt" wird auf "ars electronica" ausgezeichnet

Utl.: Auszug aus der heutigen Pressekonferenz
Auf der diesjährigen „ars electronica“ wurde „UniBrennt“ im Bereich „Digital Community“ ausgezeichnet (vgl. http://www.aec.at/prix_history_de.php?year=2010).
Cengiz Kulac, Vorsitzender an der ÖH Uni Graz nahm als Aktivist als „eine/r von vielen“ an der Pressekonferenz teil. Ein eigener Bereich für die UniBrennt-Bewegung wurde in der Linzer Tabakfabrik gestaltet. So kann auch die Tabakfabrik als in den Kontext der UniBrenntBewegung gesetzt werden, da auch diese einen selbstbestimmten Freiraum für Kunst und Kultur darstellt.

Zur Auszeichnung sagt Kulac: „Die Verbindung von Social Networks und direktem Aktivismus an den Universitäten ist die Zukunft des gesellschaftkritischen Protestes.“
„UniBrennt hat den Spagat zwischen virtueller und realer Gemeinschaft gemeistert“ so Kulac.
In einer Kontrollgesellschaft - Stichwort gläserner Mensch, Anti-Terrorgesetze (§ 278ff) und ständige Selbstdisziplinierung für den Arbeitsmarkt stellt die hier gelebte Demokratie den Konterpart dar: das Unkontrollierbare. Das Unkontrollierbare war es was der Regierung zu schaffen machte. Diese antwortet mit Ignoranz und entzog sich selbst durch die Vermittlung der Nichtzuständigkeit das politische Mandat.

Zu diesem Umstand meint Kulac abschließend:„Moderne Demokratie wird anhand des Umgangs der Regierenden gegenüber gesellschaftlichen Basisbewegungen bewertet. Die Regierung hat sich damit ein verdammt schlechtes Urteil verdient.“

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Cengiz Kulaç
Vorsitzender a. d. HochschülerInnenschaft Universität Graz (ÖH Uni Graz)
President of the Austrian Students Union University of Graz
cengiz.kulac@uni-graz.at
0676/ 89 75 19 32 1

ÖH Uni Graz: Wir ziehen Bilanz

Utl: Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz resümiert bei heutiger Pressekonferenz über ein Jahr ÖH Arbeit
Graz  (OTS) - Ein Jahr ist seit den letzten ÖH Wahlen vergangen.
Die Studierendenproteste haben auch der ÖH Uni Graz zusätzlichen Antrieb gegeben gegen das von der Regierung  verursachte Bildungschaos zu kämpfen, was man am Engagement der mehr als 200 überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen deutlich sehen kann.

"Wir haben gezeigt, dass in Österreich eine lebendige Protestkultur möglich ist", resümiert Cengiz Kulac,  Vorsitzender der ÖH Uni Graz, und  "das Ministerium soll sich für den Herbst schon einmal warm anziehen, wenn sie die Budgets einfrieren", so Kulac
weiter.

Die ÖH (Minderheiten-)Exekutive bestehend aus der Koalition von
den Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS) und dem Verband Sozialistische StudentInnen (VSStÖ) verwirklichte  über das Jahr eine Zahl an Projekten auch abseits der Studierendenproteste. So wurde gemeinsam mit der Universität Graz das Projekt Barrierefrei-Studieren initiiert, dass Menschen mit Behinderung den barrierefreien Einstieg ins Studium ermöglich soll. Das Projekt Job-Wohn-Plattform wird gerade finalisiert (www.campusboard.at), der Sozialtopf wurde massive
aufgestockt.

Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt die ÖH ein klares und gutes Bild ab: Das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen feierte 10 Jahre Jubiläum mit einer groß angelegten
Veranstaltungsreihe. Zu nennen sind hier auch die Antirassismus-Trainings des Referats für Ausländische Studierende, sowie die Selbstverteidigungsworkshops für Frauen des Referats für Feministische Politik und die Unterstützung in Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung.

"Die Umstrukturierung der ÖH Uni Graz ist im letzten Jahr nach dem Wechsel der Exekutivfraktionen gut von Statten gegangen", bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz auf den Punkt.

Als ÖH Uni Graz haben wir auch keine Mühen gescheut wenn es um die Abgrenzung zu Rechtsextremismus und Neo-Nazistischem Gedankenguts ging", "und wir werden auch weiterhin nicht davon abweichen die  Normalisierung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu kritisieren und zu bekämpfen", erläutert Marie Fleischhacker, Mitarbeiterin im Vorsitzteam, auch diesen Aspekt der ÖH Arbeit.

ÖH UNI GRAZ: Karl ist das Problem

Utl.: Realitätsverlust bei Ministerin Karl?
In der Zeit im Bild vom 6. Juli 2010 sagte Frau Ministerin Karl: "Der freie Hochschulzugang ist ein Problem." Wir als Studierende sagen: "Ministerin Karl ist das Problem", antwortet Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.

"Es scheint so als hätte Ministerin Karl ein Problem damit, dass Bildung ein Menschenrecht ist", so Kulac weiter.

Die ständigen Versuche von Ministerin Karl, Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren als sozial gerecht hinzustellen, ist mehr als zynisch und zeugt von Ignoranz und mangelnder Kenntnis über die Bedürfnisse des Hochschulsystems.

Die traurige Realität sieht ganz anders aus: Österreich liegt unter dem europäischen Schnitt bei der Zahl der AkademikerInnen und AbsolventInnen, aber nicht nur hier, sondern auch bei der Zahl der Studierenden und bei den StudienanfängerInnen ist Österreich darunter. Die Lösung muss daher lauten: Ressourcen und Kapazitäten der Universitäten erhöhen um die Grundlagenforschung und forschungsgeleitete Lehre zu sichern.

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Rückfragehinweis:

Cengiz Kulac
Vorsitzender HochschülerInnenschaft Universität Graz (ÖH Uni Graz)
President of the Austrian Students Union University of Graz
cengiz.kulac@uni-graz.at
0676/ 89 75 19 32 1

ÖH UNI GRAZ: Aviso: Pressekonferenz: 1 Jahr Exekutive, 08.07. 9:30

Utl.: Die ÖH Uni Graz zieht Bilanz: 1 Jahr Exekutive: Proteste - Debatten - Initiativen
Wien (OTS) - Wir laden sie als MedienvertreterInnen herzlich ein mit uns ins Gespräch bei Café und Kuchen über die Lage der Universitäten, der aktuellen bildungspolitischen Situation, Zukunft und Retrospektive ein Jahr ÖH Arbeit (Projekte, Debatten, Schwerpunkte) und die über die Frage was von den Studierendenprotesten bleibt zu kommen!

Pressekonferenz: 1 Jahr Exekutive

Datum:   8.7.2010, um 09:30 Uhr
Ort:        Cafe Global (Afro-Asiatisches Institut)
              Leechgasse 22, 8010 Graz

Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
Marie-Therese Fleischhacker, Pressesprecherin
Tel.: 0676/88 85 22 21
Mail: fleischhackerm@oeh.uni-graz.at

ÖH Uni Graz: Chronische Unterfinanzierung der Universitäten beenden – Solidarität zeigen.

Utl: Jugend wird gegen die Wand gefahren.  Zukunftschancen verhindert. Die ÖH Uni Graz ruft zur Solidarität unter allen vertretenen Gruppen an den Universitäten auf.
Im Zuge der drohenden Budgetkürzungen ruft die ÖH Uni Graz zur umfassenden Solidarität anlässlich der heute stattfindenden Senatsvorsitzenden-Konferenz unter allen Mitgliedern der Universität auf.

„Wir Studierende lassen uns nicht derart gegen die Wand fahren“ so Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz und kündigt damit Widerstand an. Die Budgets dürfen nicht gekürzt, sondern die bestehende chronische Unterfinanzierung der Universitäten muss beendet werden“.

Als Studierende erwarten wir uns von allen Mitgliedern der Universitäten, den Lehrenden, Forschenden und allgemein Bediensteten ein hohes Maß an Solidarität gegen die schrittweise Zerstörung der Grundpfeiler der Gesellschaft: den Universitäten.

„Die finanzielle Situation der Universitäten ist jetzt schon mehr als bedenklich. Ein weiterer Bildungabbau der die Zukunftssorgen von jungen Menschen nicht kleiner werden lässt und die soziale Chancengleichheit damit einmal mehr untergräbt.“ bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz die Debatte rund um die soziale Sicherheit der zukünftigen Generation auf den Punkt.

„Es ist für mich rational nicht begründbar, dass der tertiäre Bildungssektor in Zeiten der Krise wieder mal als Sparschwein herhalten muss”  so Jacqueline Vlay abschließend.

Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676 / 89 75 19 32 1

ÖH Uni Graz: „barrierefrei-studieren.at“ geht online

Utl.: Kooperation zwischen ÖH Uni Graz und Uni Graz startet heute!
„Barrierefrei-studieren.at“ ist eine Plattform um Studierende mit Behinderung einfach, transparent und vor allem zentral mit einer Online-Anlaufstelle zu informieren.

„Laut Sozialerhebungen ist jeder fünfte Studierende von einer Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigung betroffen. Und gerade am Beginn des Studiums fällt es vielen schwer, aus der Fülle an Informationen die für sie wesentlichen Hinweise herauszufiltern“, erklärt Thomas Tröbinger, Referent für Menschen mit Behinderung der ÖH Uni Graz.

Dem Informationsmangel wird jetzt entgegengetreten, Fragen wo es barrierefreie Zugänge zu Hörsälen gibt, wie man an finanzielle Hilfe herankommt, wie man barrierefreie Lernunterlagen für blinde Studierende bekommt und vielem mehr wird jetzt Abhilfe geschaffen.

„Unsicherheiten werden durch einen einfachen Mausklick abgebaut“ fasst Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz das Anliegen der Website zusammen.

Diese Initiative der ÖH Uni Graz ist ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Graz und ist ein Schritt in die richtige Richtung. „Die Aufforderung an andere Universitäten lautet: Bitte nachmachen“ so Cengiz Kulac von der ÖH Uni Graz abschließend.

Mehr zur Informationsplattform: www.barrierefrei-studieren.at

Rückfragehinweis:

Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676/ 89 75 19 32 1

Weitere Informationen zu barrierefrei-studieren.at

ÖH Uni Graz: NEIN zur Untersagung der Gegendemo zum WKR Ball

Utl.: Untersagung der Demonstration gegen den Wiener Kooperations-Ring Ball ist ein demokratiepolitisches Debakel.
Graz  (OTS) - Diese Untersagung des demokratischen Rechts auf
Versammlungsfreiheit ist eine politische Farce ganz im Stile der
österreichischen Politik und kann nicht toleriert werden.

Die demokratiefeindliche Haltung seitens der Behörden ist nur eine weitere zutiefst bedenkliche Vorgehensweise in der österreichischen Politik und fällt ein erschreckendes Urteil über den Zustand des Landes.

"Während RechtsextremistInnen die politischen und gesellschaftlichen Salons füllen und feiern, werden antifaschistische Demonstrationen untersagt", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz erzürnt. "Das ist ein Anachronismus und zeugt von mangelndem Geschichtsbewusstsein."
In der Hofburg treffen sich diesen Freitag österreichische und
europäische RechtsextremistInnen. "Die Rechtsextremen halten sich in der Mitte der Gesellschaft auf. AntifaschistInnen werden jedoch schrittweise ausgeschlossen und um ihre demokratischen Rechte gebracht."

Die ÖH Uni Graz fordert daher diese demokratiefeindliche Vorgehensweise zurückzunehmen!

Rückfragehinweis:

Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676/ 89 75 19 32 1

ÖH Uni Graz: Demo gegen Bildungs- und Sozial-Abbau - 11. März

Utl: Bus aus Graz zur Demo gegen Bildungs- und Sozial-Abbau 11. März
Anlässlich des 10-Jahre-Jubiliäums des Bologna-Prozesses wollen mehr als 40 europäische WissenschaftsministerInnen diese massive Umstrukturierung des Europäischen Hochschulraumes am 11. März in der Hofburg feiern. Uns Studierenden ist aber nicht zu feiern zu Mute.

„Die Uni Brennt und die Studierenden mit ihr“ repliziert Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz auf die Feierlaune der PolitikerInnen. „Krise, Arbeitslosigkeit und Bildungsabbau – wo gibt es da was zu feiern?“ so Kulac.

Die mangelnde Berücksichtigung der sozialen Dimension bei der Vereinheitlichung des europäischen Hochschulsystems, Probleme bei der Anrechenbarkeit von Auslandssemstern, die Bachelor/Master-Umstellungen, die teilweise zu nicht-studierbaren Studienpläne geführt haben, sowie grundsätzliche Tendenzen, denen die Bologna Erklärung Tür und Tor geöffnet hat, wie beispielsweise die Lissabon-Agenda und GATS (General Agreement on Trade in Service) zeigen nun Wirkung auf das Bildungssystem dass sich nunmehr nach der Verwertbarkeit von Studium und Forschung orientiert und Menschen zu Produkten die mit Wissen angereichert werden, degradiert.

Im Zuge der Demonstration am Donnerstag dem 11.März um 15 Uhr wird unter anderem ein Bus aus Graz nach Wien fahren um die starke Grazer Beteiligung zu zeigen.

„Diese Proteste zeigen auf jeden Fall ihre Notwendigkeit alleine schon wenn man die Uneinsichtigkeit und Ignoranz der herrschenden Politik beobachtet", so Christiane Mörth vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam.

„Diese Bewegung hat mit den Hörsaal-Besetzungen erst den Anfang genommen“ so Cengiz Kulac abschließend.

Rückfragehinweise:
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Cengiz Kulac
Vorsitzender ÖH Uni Graz
cengiz.kulac@uni-graz.at
0676/ 89 75 19 32 1

ÖH Uni Graz: Neue Wissenschafts-Ministerin steht vor einem Scherbenhaufen

Die Ernennung einer MinisterIN wird von Seiten der ÖH Uni Graz sehr begrüßt. „Die Bestellung einer Ministerin ist ein positives Zeichen gegenüber den stark männerlastigen Hochschulen“ so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Die Forderung nach mehr Frauen in höheren Unisphären könnte hierdurch mehr Symbolkraft erhalten.

Ex-Minister Hahn hinterlässt eine verwüstete Hochschullandschaft. Beatrix Karl, Lehrende am Institut für Arbeitsrecht an der Universität Graz, die als Neo-Wissenschaftsministerin angelobt wurde, steht vor einem Scherbenhaufen und einer Fülle an Diskussionsfeldern. Der von Hahn inszenierte Hochschuldialog liegt nun in ihren Händen. Abzuwarten bleibt, ob und wie Karl den Dialog mit den Studierenden suchen wird.

"Wir laden die neue Ministerin zu einer Fragestunde an der Uni Graz ein", so Christiane Mörth aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Viele Studierende brennen auf Antworten zur Hochschulpolitik" so Mörth.

Von Seiten der HochschülerInnenschaft wird von der Ministerin eine Positionierung zum freien Hochschulzugang gefordert. "Das Ministerium darf sich nicht die Politik der Industriellenvereinigung diktieren lassen", so Jacqueline Vlay, die neu zum Vorsitzteam der ÖH Uni Graz gestoßen ist. Sie zeigt die Dominanz seitens der Industriellenvereinigung in der Bildungspolitik auf: "Wir wollen keine Zugangsbeschränkungen und sie sind auch nicht nötig. Die Veränderung ist in der besseren Studieninformation zu suchen. Wir lassen uns nicht derart beschränken" erläutert dies Vlay weiter.

"Wir erwarten uns, dass sich die neue Ministerin klar von Zugangsbeschränkungen distanziert und sich für den freien Hochschulzugang ausspricht!" so Mörth abschließend.  

ÖH Uni Graz: Kommentar zur Einigung zwischen Protestierenden und Rektorat

Utl.: "Die Bologna-Konferenz wird das Kopenhagen der Bildungspolitik!"
Graz  (OTS) - Einigung zwischen Studierenden und Rektorat an der Universität Graz

Trotz durchaus nicht einfacher Diskussion im Plenum der besetzen Vorklinik hat man sich gestern dazu entschlossen, das Angebot des Rektorats anzunehmen und von 22.Jänner bis 6.Jänner die Vorklinik zu verlassen und anschließend zurückzukehren. Nach der allgemeinen Wiederaufnahme des Lehrveranstaltungsbetriebs wird der  große Hörsaal A wieder für Lehrveranstaltungen freigegeben. Die Details wurde heute Vormittag in einer in der "Vorklinik" abgehaltenen Pressekonferenz präzisiert.

"Ein wesentlicher Erfolg in den Verhandlungen mit dem Rektorat war die Zusage, dass es keine Masterzugangsbeschränkungen bis mind. 2012 geben werde!" so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.  

Die Universität Graz bleibt weiterhin besetzt, über Weihnachten wird die Schubertstraße 6 in direkter Nachbarschaft zum Gebäude der ÖH organisatorische Zentrale des Protestes eingerichtet.

"Das faszinierende ist, dass das Potential trotz der großen
Anstrengungen über die Wochen nicht verloren gegangen ist"  beschreibt Cengiz Kulac die Situation.

Die Ernennung eines neuen Ministers oder einer neuen Mintisterin
sowie die Bologna -Konferenz im März 2010 in Wien seien nun die
zentralen zukünftigen Ereignisse auf die man sich vorbereiten muss, so Cengiz Kulac zielorientiert.  

"Die Bologna-Konferenz wird das Kopenhagen der Bildungspolitik!" so Cengiz Kulac kämpferisch. "Denn eine wiederständige und lebendige Proteskultur hat dieses Land bitter nötig" meint Kulac abschließend.

ÖH Uni Graz: Demo: Freie Bildung für ALLE

Utl.: 4000 Studierende bei der Demo am Hauptplatz in Graz unter dem Motto " Freie Bildung für ALLE"
Heute, am 29.10. 2009, rief die ÖH Uni Graz für 16 Uhr zur Großdemonstration auf. 4000 Studierende kamen, um ihrem Zorn gegen die Missstände im Bildungssystem Ausdruck zu verleihen.

Um 16 Uhr startete der Zug von der Hauptuni in die Innenstadt.

Die ÖH rief über Parteigrenzen hinweg zur Demonstration auf und half dabei binnen kürzester Zeit 4000 TeilnehmerInnen zu mobilisieren: Schülerinnen und Schüler sowie Universitätspersonal und Arbeitende zeigten sich gegenüber den Studierenden solidarisch. Die Solidarisierungswelle äußerte sich in den gemeinsamen Sprechchören: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut".

"Freie Bildung ist nicht nur eine Utopie, sondern kann auch Realität sein", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.

Wir fordern daher:

Keine sozialen und kulturellen Schranken beim Zugang zu den Hochschulen,
die Ausfinanzierung des universitären Bildungswesens,
keine Zugangsbeschränkungen an den Universitäten,
die Abschaffung der Studiengebühren,
mehr Seminar- und Kursplätze sowie
die Aufstockung des Lehr- und Forschungspersonals.
Der Bolognaprozess führte in Österreich zur dreigliedrigen universitären Ausbildung: Bachelor, Master und PHD. Wir fordern die Durchlässigkeit in der Wissenschaft von Bachelor und Master und die Anerkennung des Bachelor am Arbeitsmarkt.

"Diese Demonstration stellt nur den Anfang für die Demokratisierung der Universitäten dar", so Cengiz Kulac kämpferisch.
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