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ÖH: Sparwahn der Regierung gefährdet Österreichs Zukunft

Utl.: Gemeinsam gegen den bildungspolitschen Wahnsinn auftreten!
Wien (OTS) - "Der Sparwahn der Bundesregierung im Bildungsbereich ist nicht mehr tragbar. Die Universitäten sind seit Jahren chronisch unterfinanziert. Durch die geplanten Einsparungen müssen die Universitäten nun ums nackte Überleben kämpfen", sieht Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin, die Zukunft Österreichs in ernsthafter Gefahr.

"Die geplanten Maßnahmen widersprechen klar dem Bekenntnis  der Bundesregierung zum 2%-BIP-Ziel und zur EU2020 Strategie", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Alle Zusicherungen sind zum bloßen Lippenbekenntnis verkommen", so Wallerberger weiter.

"Ministerin Karl nimmt die Einsparungen in vorauseilendem Gehorsam einfach hin - nicht einmal ein Versuch sich für eine Aufstockung des Budgets war bis jetzt zu erkennen  - sie wird ihrer Aufgabe als Wissenschaftsministerin sich für ein besseres Bildungssystem einzusetzen nicht gerecht", ärgert sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam.

"Alle, die von den Einsparungen betroffen sind, sind aufgefordert
sich gegen diese verantwortungslose Politik zu wehren.  Der bildungspolitsche Wahnsinn in Österreich muss endlich gestoppt werden!", zeigen sich Sigrid Maurer und Thomas Wallerberger
kämpferisch.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
pia.kranawetter@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

HTU Graz: Universitäten kämpfen ums nackte Überleben

Utl.: Bundesregierung setzt die Zukunft des Landes aufs Spiel
Graz (OTS) - Die beschlossenen Budgetkürzungen im Bildungssektor werden schwere Folgen für die Universitäten im Speziellen und somit eine katastrophale Folgewirkung auf ganz Österreich haben. Die Bundesregierung agiert hierdruch ohne jegliches Folgebewusstsein und lässt die österreichische Jungend mit vollem Anlauf gegen die Wand fahren, denn ohne Investitionen in Bildung wir der Generationenvertrag unmöglich einzuhalten sein.

"Auf der TU Graz ist nach derzeitigem Stand für die Leistungsvereinbarungsperiode 2013-2015 mit einem realen Budgetminus von mindestens 10% zu rechnen, und das von einem ohnehin bereits sehr geringen Niveau aus", erklärt Andreas Kainer, Vorsitzender der HTU Graz und fährt fort: "Budgetkürzungen in diesem Ausmaß bedeuten, es drastische Einschnitte an der TU Graz geben wird, anders kann die Universität solch drastische Kürzungen nicht überleben."

In einer Krise dieses Ausmaßes richtet sich der Aufschrei der Universitäten direkt gegen die Regierungsspitze. Statt Steuergeld in wirtschaftlich fragwürdigen Infrastrukturprojekten zu versenken, muss in die Zukunft des Landes investiert werden.

Was momentan passiert, hat nichts mehr mit Sparen zu tun, sondern gleicht der Zerstörung eines Grundpfeilers der Gesellschaft. Es entbehrt jeder Logik: Österreich, das auf Innovationen angewiesen ist, die Grundvoraussetzung für diese zu entziehen. Ohne Bildung, Wissenschaft und Forschung wird sich Österreich in naher Zukunft in einer ähnlichen Situation wie Griechenland wiederfinden.

"Außerdem ist Bundesministerin Beatrix Karl gefordert, sich ihrer
Ressortverantwortung zu stellen, und sich gegen den Bildungsabbau zur Wehr zu setzen, denn Parteiinteressen sind absolut unwichtig, wenn es um die Zukunft Österreichs geht", stellt Andreas Kainer abschließend fest.

Rückfragehinweis:
HochschülerInnenschaft an der TU Graz
Tel.: +43 316 873 5100
http://www.htu.tugraz.at

ÖH Uni Wien: Nehmt dem Wissenschaftsministerium die Scheuklappen weg

Utl.: Fehlender Weitblick des Ministeriums muss von den Universitäten kompensiert werden
Wien (OTS) - Die am Hungertuch nagenden Universitäten laufen im Eiltempo dem finanziellen Tod entgegen. Anstatt die leeren Taschen zu füllen und für mehr Geld zu kämpfen, arbeitet Beatrix
Karl?unverfroren?mit dem Finanzministerium an Sparplänen für das tertiäre Bildungssystem.

Die Regierung und vor allem Beatrix Karl ignorieren den dringenden Rat von ExpertInnen, in Bildung zu investieren.

"Forschung und Lehre im universitären Rahmen sind ein unverzichtbarer Teil einer unserer Gesellschaft und brauchen eine ausreichende Finanzierung. Anstatt diese Tatsache endlich wahr zu haben werden wissenshungrige Menschen sukzessive aus dem Bildungsystem verdrängt", so Oona Kroisleitner, Vorsitzteam der ÖH Uni Wien

Gerade die, die selbst ohne Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen ihr Studium absolvieren konnten, arbeiten jetzt in Richtung soziale Undurchlässigkeit, finanzielle Kürzungen und Einschränkungen der Wahlmöglichkeiten.

"Wenn das eigene Schäfchen im Trockenen ist, kann ja der Rest der Herde untergehen, scheint die Logik des Wissenschaftsministeriums, das das Bildungssystem für eine finanzielle Elite zurecht schneidert", ärgert sich Flora Eder, Vorsitzteam, ÖH Uni Wien

"Die Wissenschaftsministerin nimmt ihre Verantwortung gegenüber dem tertiären Bildungssektor nicht wahr. Die einzelnen Universitäten müssen deswegen sinnvoll reagieren, anstatt sich um einen imaginären Budgetkuchen zu rangeln. Alle Kurien an den Universitäten sind aufgerufen, sich gemeinsam gegen den bildungspolitischen Wahnsinn der Bundesregierung zu stellen.", schließt Veronika Helfert, ÖH Uni Wien Vorsitzteam.

Rückfragehinweis:

~
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Elena Barta: 0650 22 12 188
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370
~

ÖH BoKu Wien: Bundesregierung kündigt Generationenvertrag

Utl.: Sparpläne für die Budgets der Universitäten machen verantwortungsbewusste Zukunftsplanung unmöglich
Wien (OTS) - Die Begleitgespräche zu den Budgets zwischen Wissenschaftsministerium und Universitäten haben katastrophale Ergebnisse gebracht. Die radikalen Sparpläne der Bundesregierung an den Universitäten sind ohne schwere langfristige Schäden für Österreich nicht umsetzbar.

Diese totale Bankrotterklärung der Regierung lässt die Perspektive für die jüngeren Generationen düster aussehen. "Wer in Krisenzeiten in Banken investiert und bei Wissenschaft und Forschung den Sparstift ansetzt, nimmt den Universitäten alle Perspektiven, und entzieht sich der politischen Verantwortung.", warnt Paul Himmelbauer, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der Universität für Bodenkultur.

"Die Bundesregierung agiert ohne Folgebewusstsein und lässt die Jugend Österreichs mit Anlauf gegen die Wand fahren. Durch die Einsparungen im Bildungssystem wird die soziale Undurchlässigkeit noch extremer. Faymann und Pröll versagen in ihrem Generationenbewusstsein für die Bevölkerung völlig.", gibt Alfons Felice, 2. stv. Vorsitzender der ÖH BOKU, zu Bedenken.

Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen

Dieser Budgetkahlschlag trifft alle Universitäten in Österreich. Die Rektoren kämpfen nicht nur für die Zukunft der Wissenschaft in Österreich, sondern um das Überleben ihrer eigenen Universität. "Es ist zu spät um mit Alleingängen ein möglichst großes Stück, eines nicht vorhandenen Budgetkuchens auszuverhandeln. Die universitären Leitungsgremien müssen endlich zusammenarbeiten und gemeinsam gegen den Bildungsabbau kämpfen.", so Florian Kritsch, 1. stv. Vorsitzender der ÖH BOKU.

In einer akkordierten Aktion von HochschülerInnenschaften ruft die ÖH BOKU alle verantwortungsvollen Vorsitzenden der Senate und Rektorate auf, sich dem Protest gegen die Sparpläne anzuschließen. Es ist an der Zeit, dass sich alle Gremien und Vertretungen gegen den Budgetwahnsinn dieser Bundesregierung wenden. Ohne ein gemeinsames Auftreten der Universitäten ist ein Fortbestand von Forschung und Lehre nicht länger möglich.

Rückfragehinweis:
Martin Schott
HochschülerInnenschaft
an der Universität für Bodenkultur
Mobil: 0650 52 01 235
Mail: martin.schott@oehboku.at

HTU-Wien: Für eine sichere Zukunft: Investition in österreichische Universitäten. Heute!

Utl.: Mit den geplanten Budgetkürzungen ab dem Jahr 2013 gibt die Bundesregierung den Bildungsstandort Österreich auf.
Wien (OTS) - Die ersten internen Gespräche der Bundesministerin Beatrix Karl mit den Universitäten kündigen drastische Budgetsenkungen ab dem Jahr 2013 an. "Mit den geplanten Einsparungen an den österreichischen Universitäten verpassen Wissenschaftsministerin Karl und Finanzminister Pröll die Chance, den Universitätsstandort Österreich nachhaltig zu sichern." erkennt Bianka Ullmann, Vorsitzende der HTU Wien. "Statt sich an anderen EU Staaten wie Deutschland oder Finnland ein Vorbild zu nehmen und in Krisenzeiten in Bildung und Wissenschaft zu investieren, scheint unsere Bundesregierung die Universitäten aushungern zu wollen." knüpft Peter Smolek, erster stellvertretender Vorsitzender der HTU Wien, an.

Diese Pläne haben weitreichende Auswirkungen auf alle Angehörigen der Universität. Um den anstehenden Budgetkürzungen entgegenzuwirken, müssen alle Betroffenen zusammenarbeiten. "Die HTU Wien fordert alle Angehörigen der Universitäten auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sich miteinander für eine Erhöhung der staatlichen Mittel einzusetzen." ergänzt Ulf Fischer, zweiter stellvertretender Vorsitzender der HTU Wien.

"Dass das Ziel, das Unibudget auf 2% des BIP anzuheben, aufgegeben wurde, ist für uns unerklärlich. Besonders in Krisenzeiten kann nur eine vernünftige Bildungspolitik den Wohlstand des Landes sichern" sind sich die drei Vorsitzenden einig. Die Bundesregierung wird daher aufgefordert, dieses Ziel auch weiterhin zu verfolgen und dafür einen Fahrplan zu veröffentlichen.
Die HTU Wien (Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU Wien) ist die gesetzliche  Interessensvertretung der Studierenden an der TU Wien.

Rückfragehinweis:
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der TU Wien (HTU)
Jakob Möstl, Referent für Bildung und Politik
Tel.:0650 / 9223363
Email: bipol@htu.at

ÖH Akademie der bildenden Künste: Wer nach Studiengebühren schreit lügt sich ins eigene Gesicht

Utl.: Kommen die Gelder von den Studierenden wird sich die Regierung wie schon 2001 aus ihrer Finanzierungsverantwortung weiter zurückziehen.
Wien (OTS) - In einer älter werdenden Gesellschaft muss gerade den jungen Menschen ein stabiles Fundament für die Zukunft geboten werden. Aber die Bundesregierung setzt mit den Kürzungen im Bildungssystem ein eindeutiges Zeichen gegen soziale Chancengleicheit und für elitäre Klientelpolitik.

Es hat sich eine Situation eingestellt in der das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in klarer Opposition zu den Universitäten steht. Das kann zu keiner zukunftsfähigen Entwicklung führen. Wir fordern Bundesministerin Karl auf sich gegen den Bildungsabbau des Finanzministers zur Wehr zu setzen.

Die ÖH ruft die Vorsitzenden der Senate und alle Rektorate auf, sich dem Protest gegen die Sparpläne anzuschließen. Es ist an der Zeit, dass sich alle Gremien und Vertretungen gegen den Budgetwahnsinn dieser Bundesregierung wenden.

Rückfragehinweis:
Nadine Lemke
Hochschülerinnenschaft Akademie dbk
oehvorsitz@akbild.ac.at
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