ÖH Uni Graz: Strache-Sager an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten
Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz zeigt sich schockiert über die Aussage von Heinz Christian Strache „Wir sind die neuen Juden“ am WKR-Ball vergangenen Freitag in Wien. Strache und mit ihm die FPÖ erreicht damit einen neuen Tiefpunkt in einer an zweifelhaften Aussagen nicht rar gesäten Politik.
„Das Zusammentreffen rechtsextremer Burschenschaften am Holocaust-Gedenktag und dieser Sager zeigen, dass einige PolitikerInnen in Österreich einen beschämenden Umgang mit Geschichte zeigen“, so das Vorsitzteam empört. „Weltweit wurde am Freitag der Opfer gedachten, während in Wien ein Stell-dich-Ein der europäischen Rechten sich selbst feierte. Seine Aussage, zustimmend von hochrangigen FPÖ-Funktionären kommentiert, macht Angesichts der Millionen Toten des Holocaust sprachlos.“
Alle Versuche der FPÖ, sich als „ganz normale Partei“ darzustellen, sind damit gescheitert. Hinter der vermeintlich regierungsfähigen Partei verbirgt sich eine Politik der Ausgrenzung, des Rassismus und Antisemitismus. Zu hoffen bleibt, dass eine Regierungsbeteiligung dieser Partei niemals Realität wird, so das Vorsitzteam abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
vorsitz@oehunigraz.at
Alle Versuche der FPÖ, sich als „ganz normale Partei“ darzustellen, sind damit gescheitert. Hinter der vermeintlich regierungsfähigen Partei verbirgt sich eine Politik der Ausgrenzung, des Rassismus und Antisemitismus. Zu hoffen bleibt, dass eine Regierungsbeteiligung dieser Partei niemals Realität wird, so das Vorsitzteam abschließend.
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ÖH Uni Graz
vorsitz@oehunigraz.at
ÖH Uni Graz: Autonome Studiengebühren entbehren jeder rechtlichen Grundlage
"Für die Einführung von Studiengebühren fehlt jede rechtliche Grundlage. Sollte die Universität Graz sich diesem Vorstoß anschließen, hat sie mit einer massiven Welle an Klagen seitens der ÖH zu rechnen. Wir werden alle Studierenden, die klagen wollen, gerne vor dem Verfassungsgerichtshof vertreten. Ich bin zuversichtlich, dass autonom eingehobene Studiengebühren unter der derzeitigen
Rechtslage dort nicht standhalten werden", so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
"Die Universitäten sollten sich diesen Schritt gut überlegen. Falls sie das Verfahren verlieren, müssen sie die rechtswidrig eingehobenen Studiengebühren zurückzahlen und die Verfahrenskosten tragen. Bei der derzeitigen budgetären Situation vieler Universitäten droht diesen dann der Konkurs", warnt Martin Berger aus dem Vorsitzteam.
"Die finanziellen Probleme im Hochschulbereich dürfen nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden. Statt Studiengebühren einzuheben, könnte man die Mietzahlungen der Universitäten an den Bund um den entsprechenden Betrag senken bzw. ganz abschaffen. Die Gebäudekosten an der Universität Graz belaufen sich jährlich auf mindestens 30 Mio. Euro, die Studiengebühren brachten im Vergleich dazu nur 19 Mio. Euro ein. Dies würde die Universitäten finanziell mehr entlasten und auch zu einer Einsparung in der Verwaltung
führen", schlägt Bernhard Bitterer vor.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
Stefan Thum
Vorsitzender
Tel.: 0699 / 190 57 425
mailto: stefan.thum@uni-graz.at
www.oeh.uni-graz.at
Rechtslage dort nicht standhalten werden", so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
"Die Universitäten sollten sich diesen Schritt gut überlegen. Falls sie das Verfahren verlieren, müssen sie die rechtswidrig eingehobenen Studiengebühren zurückzahlen und die Verfahrenskosten tragen. Bei der derzeitigen budgetären Situation vieler Universitäten droht diesen dann der Konkurs", warnt Martin Berger aus dem Vorsitzteam.
"Die finanziellen Probleme im Hochschulbereich dürfen nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden. Statt Studiengebühren einzuheben, könnte man die Mietzahlungen der Universitäten an den Bund um den entsprechenden Betrag senken bzw. ganz abschaffen. Die Gebäudekosten an der Universität Graz belaufen sich jährlich auf mindestens 30 Mio. Euro, die Studiengebühren brachten im Vergleich dazu nur 19 Mio. Euro ein. Dies würde die Universitäten finanziell mehr entlasten und auch zu einer Einsparung in der Verwaltung
führen", schlägt Bernhard Bitterer vor.
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Stefan Thum
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ÖH Uni Graz: WKR-Ball keinen Rahmen bieten - niemals!
Die ÖH Uni Graz begrüßt die Entscheidung der
Betreiberinnen der Wiener Hofburg, dem Ball des Wiener
Kooperationsrings (WKR) ab 2013 keinen Platz mehr zu bieten.
Betreiberinnen der Wiener Hofburg, dem Ball des Wiener
Kooperationsrings (WKR) ab 2013 keinen Platz mehr zu bieten.
"Der WKR-Ball ist ein Stell-dich-ein der extremen Rechten in
Österreich und Europa. Dass die Wiener Hofburg nun endlich eingesehen hat, welch zweifelhaftem Treiben sie ihre Veranstaltungsstätte jahrelang zur Verfügung stellten, ist nur zu begrüßen." so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Dass der WKR-Ball jedoch 2012 noch in der Hofburg stattfinden soll, noch dazu am offiziellen Holocaust-Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz, trübe die Erfolgsnachricht, so Thum. Auch ist mit der Absage der Hofburg an den Kooperationsring zwar ein Zeichen gesetzt, revisionistisches, antisemitisches und rassistisches Gedankengut in offiziellen Gemäuern der Republik nicht zu dulden. Das Auftreten gegen Rechtsextremismus muss jedoch auf breiter zivilgesellschaftlicher Ebene stattfinden, um diesem auch im Alltag keinen Raum zu geben.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
Stefan Thum
Vorsitzender
Tel.: 0699 / 190 57 425
stefan.thum@uni-graz.at
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Österreich und Europa. Dass die Wiener Hofburg nun endlich eingesehen hat, welch zweifelhaftem Treiben sie ihre Veranstaltungsstätte jahrelang zur Verfügung stellten, ist nur zu begrüßen." so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Dass der WKR-Ball jedoch 2012 noch in der Hofburg stattfinden soll, noch dazu am offiziellen Holocaust-Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz, trübe die Erfolgsnachricht, so Thum. Auch ist mit der Absage der Hofburg an den Kooperationsring zwar ein Zeichen gesetzt, revisionistisches, antisemitisches und rassistisches Gedankengut in offiziellen Gemäuern der Republik nicht zu dulden. Das Auftreten gegen Rechtsextremismus muss jedoch auf breiter zivilgesellschaftlicher Ebene stattfinden, um diesem auch im Alltag keinen Raum zu geben.
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Stefan Thum
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ÖH Uni Graz: Hochschul-Planwirtschaft
Mit dem neuen Hochschulplan von BM Töchterle unterwirft das Bildungsministerium die österreichischen Universitäten einer Hochschul-Planwirtschaft," meint Stefan Thum, Vorsitzender der
ÖH Uni Graz.
ÖH Uni Graz.
"Das Ministerium beschneidet die Autonomie der
Universitäten, indem es zentral vorgibt, was zu forschen und
unterrichten sei." Universitäten, die dem Forschungsziel nicht
nachkommen, sollen weniger Geld für die Lehre zur Verfügung bekommen.
Die Universitäten sollen sich selbst ein Plansoll an Studienplätzen
auferlegen. Bleiben Plätze aufgrund von Schwankungen in der Nachfrage frei, werden auch hier Gelder gestrichen. Es wird also ein Anreiz geboten, mit niedrigen Studierendenzahlen zu kalkulieren und die Lehre zugunsten angewandter Forschung zu vernachlässigen. "Der Plan passt in das von Töchterle bei seinem Besuch in Graz angekündigte Aushungern kleiner Unis und Studienrichtungen abseits der angewandten Forschung" so Leopold Lindenbauer, Referent für Bildung und Politik der ÖH Uni Graz.
"Qualität und Freiheit der Lehre sind durch die Pläne des Ministeriums in höchster Gefahr," warnt Bernhard Bitterer aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Durch Leistungsvereinbarungen werden
die Universitäten in ein enges Korsett gezwängt, welches durch Entzug von Geldmitteln fest verschnürt wird." Die ÖH Uni Graz fordert das Bundesministerium auf, die Pläne zur Beschränkung von Studienplätzen und die zentralistische Kontrolle der Universitäten aufzugeben, durch eine ausreichende Finanzierung der Universitäten deren Forschung und Lehre zu gewährleisten und damit die Zukunft des Bildungsstandortes Österreich zu sichern.
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ÖH Uni Graz
Stefan Thum
Vorsitzender
Tel.: 0699 / 190 57 425
mailto: stefan.thum@uni-graz.at
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Universitäten, indem es zentral vorgibt, was zu forschen und
unterrichten sei." Universitäten, die dem Forschungsziel nicht
nachkommen, sollen weniger Geld für die Lehre zur Verfügung bekommen.
Die Universitäten sollen sich selbst ein Plansoll an Studienplätzen
auferlegen. Bleiben Plätze aufgrund von Schwankungen in der Nachfrage frei, werden auch hier Gelder gestrichen. Es wird also ein Anreiz geboten, mit niedrigen Studierendenzahlen zu kalkulieren und die Lehre zugunsten angewandter Forschung zu vernachlässigen. "Der Plan passt in das von Töchterle bei seinem Besuch in Graz angekündigte Aushungern kleiner Unis und Studienrichtungen abseits der angewandten Forschung" so Leopold Lindenbauer, Referent für Bildung und Politik der ÖH Uni Graz.
"Qualität und Freiheit der Lehre sind durch die Pläne des Ministeriums in höchster Gefahr," warnt Bernhard Bitterer aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Durch Leistungsvereinbarungen werden
die Universitäten in ein enges Korsett gezwängt, welches durch Entzug von Geldmitteln fest verschnürt wird." Die ÖH Uni Graz fordert das Bundesministerium auf, die Pläne zur Beschränkung von Studienplätzen und die zentralistische Kontrolle der Universitäten aufzugeben, durch eine ausreichende Finanzierung der Universitäten deren Forschung und Lehre zu gewährleisten und damit die Zukunft des Bildungsstandortes Österreich zu sichern.
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Stefan Thum
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ÖH Uni Graz: Finanzministerin verabschiedet sich von Realität
Debatte über Finanzierung der Bildung erreicht neuen Tiefpunkt
„Mit der heutigen Aussage »80 Millionen Euro wären die Uni-Milliarde in Schilling« verabschiedet sich Finanzministerin Fekter endgültig von der Realität.“ zeigt sich ÖH Uni Graz-Vorsitzender Stefan Thum entsetzt. „Ihre Partei hat offensichtlich eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit von großen Teilen der Bevölkerung oder will diese einfach auf den Arm nehmen. Dass genau diese Partei dann vehement Studiengebühren fordert, obwohl sich durch die drastische Kürzung der Familienbeihilfe die finanzielle Situation für Studierende schon verschlimmerte, passt nahtlos ineinander.“ so Thum weiter.
Die ÖH Uni Graz fordert endlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der heimischen Bildungslandschaft. „Auch Wissenschaftsminister Töchterle, der aus einem bezahlten Gutachten schließt, dass Universitäten selbst Studiengebühren einheben dürften, bekleckert sich in dieser Debatte nicht mit Ruhm. Anstatt für Bildung zu kämpfen und energisch für mehr Geld zu werben, gibt er den schwarzen Peter an die unterfinanzierten Universitäten weiter.“ heißt es aus dem Vorsitzbüro der ÖH Uni Graz. Die Universitäten, eigentlich für Forschung und Lehre zuständig, werden so zu Geldinstituten umgewandelt, zu denen man nur mehr mit der richtigen - und gut gefüllten - Bankomatkarte Zutritt hat. Die Aussagen des Gutachtens werden mittlerweile auch von Verfassungsrechtlern als fragwürdig kritisiert.
Bernhard Bitterer, ebenfalls Mitglied im Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, kann sich angesichts solcher Aussagen einer Finanzministerin nur noch in Satire retten: „Ich freue mich schon auf die zukünftigen Debatten im Parlament, bei der Pensionserhöhungen in Lire umgerechnet und Steuerbelastungen in japanischen Yen angeführt werden. Und vielleicht sollte man, der Fekter’schen Wechselkurslogik folgend, sich auch einfach auf 500 Schilling Studiengebühren einigen.“
Am Ende werden beide wieder ernsthaft: “Wir leben im Jahr 2011 und die Bildung in diesem Land ist weit unterfinanziert. Dass das der Politik nicht klar zu sein scheint, ist ein Armutszeugnis”.
Rückfragehinweis:
Stefan Thum (stefan.thum@uni-graz.at)
0699 19057425
Die ÖH Uni Graz fordert endlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der heimischen Bildungslandschaft. „Auch Wissenschaftsminister Töchterle, der aus einem bezahlten Gutachten schließt, dass Universitäten selbst Studiengebühren einheben dürften, bekleckert sich in dieser Debatte nicht mit Ruhm. Anstatt für Bildung zu kämpfen und energisch für mehr Geld zu werben, gibt er den schwarzen Peter an die unterfinanzierten Universitäten weiter.“ heißt es aus dem Vorsitzbüro der ÖH Uni Graz. Die Universitäten, eigentlich für Forschung und Lehre zuständig, werden so zu Geldinstituten umgewandelt, zu denen man nur mehr mit der richtigen - und gut gefüllten - Bankomatkarte Zutritt hat. Die Aussagen des Gutachtens werden mittlerweile auch von Verfassungsrechtlern als fragwürdig kritisiert.
Bernhard Bitterer, ebenfalls Mitglied im Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, kann sich angesichts solcher Aussagen einer Finanzministerin nur noch in Satire retten: „Ich freue mich schon auf die zukünftigen Debatten im Parlament, bei der Pensionserhöhungen in Lire umgerechnet und Steuerbelastungen in japanischen Yen angeführt werden. Und vielleicht sollte man, der Fekter’schen Wechselkurslogik folgend, sich auch einfach auf 500 Schilling Studiengebühren einigen.“
Am Ende werden beide wieder ernsthaft: “Wir leben im Jahr 2011 und die Bildung in diesem Land ist weit unterfinanziert. Dass das der Politik nicht klar zu sein scheint, ist ein Armutszeugnis”.
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Stefan Thum (stefan.thum@uni-graz.at)
0699 19057425
ÖH Uni Graz: Voranmeldung ein Desaster
Studierenden wurde trotz erfolgreicher Voranmeldung die Inskription verweigert.
„Die Voranmeldephase ist ein organisatorisches Desaster, dessen Ausmaß erst jetzt ans Tageslicht kommt“, empört sich Stefan Thum, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der Universität Graz. „Zahlreiche Studierende durften, trotz einer Bestätigungsmail vom Voranmeldesystem, nicht inskribieren. Das System forderte Fehleingaben geradezu heraus: Gaben Inskribierende beispielsweise keine Studien an, wurde nicht darauf hingewiesen. Statt dessen meldete es den BenutzerInnen eine erfolgreiche Anmeldung und wies ihnen einen Termin zu. Wir versuchen nun gemeinsam mit dem Rektorat eine Kulanzlösung für diese Studierenden zu finden.“ Bernhard Bitterer, 2. stellvertretender Vorsitzender, macht für das Chaos das Ministerium verantwortlich: “In einer Husch-Pfusch-Aktion wurde die Voranmeldephase eingeführt, ohne sich im Klaren darüber zu sein, was diese wirklich bezwecken soll. Die Universitäten wurden verpflichtet, rasch ein Voranmeldesystem zu implementieren. Die Leidtragenden dieser unüberlegten Entscheidungen sind die Studierenden und die Universitäten, die als Experimentierfeld für das Wissenschaftsministerium herhalten müssen. Denn Voranmeldeprobleme gibt es an fast allen Universitäten österreichweit.”
Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz appelliert eindringlich, Studierende nicht länger als Testobjekte zu missbrauchen: „Schon bei E-Voting für die ÖH-Wahl 2009 zeigte sich, dass das Ministerium Studierende gerne als Versuchskaninchen missbraucht. Obwohl die ÖH damals schon vor einem Fehlschlag warnte, blieb der Minister stur – um nachher einzusehen, dass E-Voting eine reine Geldverschwendung war und nicht mehr durchgeführt wird. Dass sich dieser Vorgang nun mit der Voranmeldephase wiederholt, zeigt, wie wenig lernfähig das Ministerium ist. Wir appellieren eindringlich an Wissenschaftsminister Töchterle, die Voranmeldephase – gleich dem E-Voting – einzustampfen. Statt Geld für zweifelhafte Experimente zu verschwenden. Immerhin kostete alleine die „Informationskampagne“ zur Voranmeldung 500.000 Euro – dieses Geld wäre im Bildungssystem besser aufgehoben.“
Rückfragehinweis:
Stefan Thum
Telefonnummer: 0699 190 57 425
E-Mail: stefan.thum@uni-graz.at
Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz appelliert eindringlich, Studierende nicht länger als Testobjekte zu missbrauchen: „Schon bei E-Voting für die ÖH-Wahl 2009 zeigte sich, dass das Ministerium Studierende gerne als Versuchskaninchen missbraucht. Obwohl die ÖH damals schon vor einem Fehlschlag warnte, blieb der Minister stur – um nachher einzusehen, dass E-Voting eine reine Geldverschwendung war und nicht mehr durchgeführt wird. Dass sich dieser Vorgang nun mit der Voranmeldephase wiederholt, zeigt, wie wenig lernfähig das Ministerium ist. Wir appellieren eindringlich an Wissenschaftsminister Töchterle, die Voranmeldephase – gleich dem E-Voting – einzustampfen. Statt Geld für zweifelhafte Experimente zu verschwenden. Immerhin kostete alleine die „Informationskampagne“ zur Voranmeldung 500.000 Euro – dieses Geld wäre im Bildungssystem besser aufgehoben.“
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Stefan Thum
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E-Mail: stefan.thum@uni-graz.at
Statt blühender Hochschullandschaften verspricht ExpertInnenpapier Kahlschläge im universitären Bildungsbereich
Deutliche Absage an das vorgestellte Belastungspaket für Studierende
Das nicht enden wollende Ringen um die Hochschullandschaft in Österreich ist um eine Facette reicher: Die ExpertInnenkommision des Wissenschaftsministeriums präsentierte nach monatelanger Arbeit ihren Endbericht. Wiewohl die Problemfelder richtig erkannt wurden und die ExpertInnen ein „Abrutschen des Bildungsstandortes Österreich in die Mittelmäßigkeit“ befürchten, sieht die ÖH Uni Graz die geäußerten Lösungsvorschläge als Schlag ins Gesicht der Studierenden in Österreich.
„Die Vorschläge zielen rein darauf ab, das Studieren in Österreich zu erschweren und zeichnen damit unbewusst ein Bild davon, was die österreichische Politik von Bildung hält: Studierende werden als Problem gesehen, denen es man so schwer wie möglich machen muss.“ so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Der Vorschlag, das Studienangebot mittels „Hochschulkonferenzen“ zu optimieren und „Hochschulkommissionen“ als Steuerungsgremien einzurichten, sei ein Eingriff in die Freiheit der Forschung und Lehre. „Gerade kleinere Studienrichtungen prägen das Bild einer Universität. Und genau diese sollen zukünftig abgeschafft und zu »Schools« gebündelt werden. In Verknüpfung mit den geforderten Zugangsbeschränkungen für Master und PhD werden Studierende so zu Schmalspur-AkademikerInnen ausgebildet. Wie man damit die oft geforderte breite »Exzellenz« erreichen will, ist mir ein Rätsel.“ kritisiert Michael Schabhüttl, Mitarbeiter im Referat für Bildung und Politik. Auch die geäußerten Vorschläge zur Finanzierung finden im Vorsitzteam keinen Anklang. Geargwöhnt wird an der ÖH Uni Graz, dass die Vorschläge eher auf „billig für den Staat“ getrimmt sind, als auf „nachhaltig für die Universitäten“. Von der oft geforderten und ebenso oft versprochenen Anhebung des Bildungsbudgets auf international übliche 2% des Bruttoinlandsproduktes findet sich kein Wort im Papier.
Die dafür geäußerte Meinung, Studiengebühren sollen die Verbindlichkeit des Studierens erhöhen, ist ein blanker Affront gegen die Mehrheit der Studierenden. Die Studierenden-Sozialerhebung 2009 spricht eine klare Sprache: 61% der Studierenden müssen während des Semesters arbeiten um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Von diesen noch Studiengebühren zu fordern, damit sie sich mehr auf ihr Studium konzentrieren sollen, ist eine Verkennung der Realität. Auf der einen Seite wird die soziale Unterstützung in Form der Familienbeihilfe stark gekürzt, andererseits fordert man die Wiedereinführung von Studiengebühren in der Höhe von 500,-- Euro im Semester. Diese 1000 Euro im Jahr entsprechen mehr als 10% des verfügbaren Betrages, der Studierenden jährlich zum Leben zur Verfügung steht.
Bernhard Bitterer, 2. stv. Vorsitzender der ÖH Uni Graz zeichnet ein düsteres Bild: „Wenn diese Forderungen Realität werden sollten, bedeutet das einen massiven Eingriff in das Leben von Studierenden – während und nach ihrem Studium. Hoch verschuldete StudienabgängerInnen, die ihre Kredite zurückzahlen müssen, sind in vielen Ländern leider bereits traurige Realität und treiben diese Menschen in die völlige ökonomische Abhängigkeit. Und genau das soll nun auch hierzulande umgesetzt werden.“
Auch die heute geäußerten Überlegungen von Familienminister Mitterlehner die Familienbeihilfe ab 18 Jahren überhaupt nicht mehr auszubezahlen und der im ExpertInnenpapier geäußerte Vorschlag, die Studienbeihilfe nach Eintritt in das Erwerbsleben zur Hälfte von den Studierenden zurückzuverlangen, stehen in diesem Zusammenhang.
Rückfragehinweis:
Bernhard Bitterer
Mobil: 0664 51 91 505
E-Mail: bernhard.bitterer@uni-graz.at
„Die Vorschläge zielen rein darauf ab, das Studieren in Österreich zu erschweren und zeichnen damit unbewusst ein Bild davon, was die österreichische Politik von Bildung hält: Studierende werden als Problem gesehen, denen es man so schwer wie möglich machen muss.“ so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Der Vorschlag, das Studienangebot mittels „Hochschulkonferenzen“ zu optimieren und „Hochschulkommissionen“ als Steuerungsgremien einzurichten, sei ein Eingriff in die Freiheit der Forschung und Lehre. „Gerade kleinere Studienrichtungen prägen das Bild einer Universität. Und genau diese sollen zukünftig abgeschafft und zu »Schools« gebündelt werden. In Verknüpfung mit den geforderten Zugangsbeschränkungen für Master und PhD werden Studierende so zu Schmalspur-AkademikerInnen ausgebildet. Wie man damit die oft geforderte breite »Exzellenz« erreichen will, ist mir ein Rätsel.“ kritisiert Michael Schabhüttl, Mitarbeiter im Referat für Bildung und Politik. Auch die geäußerten Vorschläge zur Finanzierung finden im Vorsitzteam keinen Anklang. Geargwöhnt wird an der ÖH Uni Graz, dass die Vorschläge eher auf „billig für den Staat“ getrimmt sind, als auf „nachhaltig für die Universitäten“. Von der oft geforderten und ebenso oft versprochenen Anhebung des Bildungsbudgets auf international übliche 2% des Bruttoinlandsproduktes findet sich kein Wort im Papier.
Die dafür geäußerte Meinung, Studiengebühren sollen die Verbindlichkeit des Studierens erhöhen, ist ein blanker Affront gegen die Mehrheit der Studierenden. Die Studierenden-Sozialerhebung 2009 spricht eine klare Sprache: 61% der Studierenden müssen während des Semesters arbeiten um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Von diesen noch Studiengebühren zu fordern, damit sie sich mehr auf ihr Studium konzentrieren sollen, ist eine Verkennung der Realität. Auf der einen Seite wird die soziale Unterstützung in Form der Familienbeihilfe stark gekürzt, andererseits fordert man die Wiedereinführung von Studiengebühren in der Höhe von 500,-- Euro im Semester. Diese 1000 Euro im Jahr entsprechen mehr als 10% des verfügbaren Betrages, der Studierenden jährlich zum Leben zur Verfügung steht.
Bernhard Bitterer, 2. stv. Vorsitzender der ÖH Uni Graz zeichnet ein düsteres Bild: „Wenn diese Forderungen Realität werden sollten, bedeutet das einen massiven Eingriff in das Leben von Studierenden – während und nach ihrem Studium. Hoch verschuldete StudienabgängerInnen, die ihre Kredite zurückzahlen müssen, sind in vielen Ländern leider bereits traurige Realität und treiben diese Menschen in die völlige ökonomische Abhängigkeit. Und genau das soll nun auch hierzulande umgesetzt werden.“
Auch die heute geäußerten Überlegungen von Familienminister Mitterlehner die Familienbeihilfe ab 18 Jahren überhaupt nicht mehr auszubezahlen und der im ExpertInnenpapier geäußerte Vorschlag, die Studienbeihilfe nach Eintritt in das Erwerbsleben zur Hälfte von den Studierenden zurückzuverlangen, stehen in diesem Zusammenhang.
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Bernhard Bitterer
Mobil: 0664 51 91 505
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ÖH Uni Graz: Chance auf vollständige Abschaffung der Studiengebühren nutzen!
Die Regierung soll kein neuerliches Husch-Pfusch beschließen, sondern stattdessen eine nachhaltige Finanzierung des Hochschulsektors sicherstellen.
Mit Wohlwollen nimmt das neue Vorsitzteam der ÖH Uni Graz die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zur Kenntnis, die bisherige Studiengebührenregelung für verfassungswidrig zu erklärten.
Stefan Thum, seit Juli neuer Vorsitzender der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Uni Graz bekräftigt, dass sich die Husch-Pfusch-Aktion vom Jahr 2008 nun rächt: „Anstatt die Studiengebühren klar und nachvollziehbar für alle abzuschaffen, entschied man sich für das Flickwerk der Teilabschaffung. Dass diese Regelung vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden würde, konnte man schon erahnen. Die gegebene Möglichkeit, die vollständige Abschaffung jetzt nachzuholen, sollte von der Regierung auf alle Fälle genützt werden. Denn die Gebühren bringen keinerlei Verbesserungen für die Universitäten, stattdessen sind sie für viele Studierende eine deutliche Belastung.“
Dass die bürokratische Lösung mit Nachweispflichten und Ausnahmeregelungen mehr Kosten als Nutzen verursachte, ist die Meinung von Jan Philipp Schifko, stellvertretender Vorsitzender der ÖH Uni Graz: „Solange die Universitäten über keine ausreichende Finanzierung verfügen, sind Studiengebühren nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Das Erkenntnis des VfGH sollte man dazu nutzen, die Studierenden, die durch die Abschaffung der Familienbeihilfe schon zusätzlich geschröpft wurden, nicht noch weiter zusätzlich zu belasten.“
Klar gegen einen „Kuhhandel“ im Bildungsbereich sprechen sich beide Vorsitzende aus: „Es darf beispielsweise nicht sein, dass die SPÖ wieder umfällt und für ein Entgegenkommen der ÖVP im Streitpunkt Gesamtschule doch plötzlich eine Studiengebührenregelung befürwortet. Statt solcher billigen Handlungen sollten sich beide Koalitionsparteien endlich der ordentlichen Finanzierung des Bildungssektors annehmen“, so Thum und Schifko unisono.
Rückfragehinweis:
Stefan Thum (Vorsitzender ÖH Uni Graz)
stefan.thum@uni-graz.at
Stefan Thum, seit Juli neuer Vorsitzender der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Uni Graz bekräftigt, dass sich die Husch-Pfusch-Aktion vom Jahr 2008 nun rächt: „Anstatt die Studiengebühren klar und nachvollziehbar für alle abzuschaffen, entschied man sich für das Flickwerk der Teilabschaffung. Dass diese Regelung vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden würde, konnte man schon erahnen. Die gegebene Möglichkeit, die vollständige Abschaffung jetzt nachzuholen, sollte von der Regierung auf alle Fälle genützt werden. Denn die Gebühren bringen keinerlei Verbesserungen für die Universitäten, stattdessen sind sie für viele Studierende eine deutliche Belastung.“
Dass die bürokratische Lösung mit Nachweispflichten und Ausnahmeregelungen mehr Kosten als Nutzen verursachte, ist die Meinung von Jan Philipp Schifko, stellvertretender Vorsitzender der ÖH Uni Graz: „Solange die Universitäten über keine ausreichende Finanzierung verfügen, sind Studiengebühren nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Das Erkenntnis des VfGH sollte man dazu nutzen, die Studierenden, die durch die Abschaffung der Familienbeihilfe schon zusätzlich geschröpft wurden, nicht noch weiter zusätzlich zu belasten.“
Klar gegen einen „Kuhhandel“ im Bildungsbereich sprechen sich beide Vorsitzende aus: „Es darf beispielsweise nicht sein, dass die SPÖ wieder umfällt und für ein Entgegenkommen der ÖVP im Streitpunkt Gesamtschule doch plötzlich eine Studiengebührenregelung befürwortet. Statt solcher billigen Handlungen sollten sich beide Koalitionsparteien endlich der ordentlichen Finanzierung des Bildungssektors annehmen“, so Thum und Schifko unisono.
Rückfragehinweis:
Stefan Thum (Vorsitzender ÖH Uni Graz)
stefan.thum@uni-graz.at
Wir ziehen Bilanz - 2 Jahre ÖH Exekutive
ÖH Uni Graz Bilanz-Pressekonferenz am 18. Mai 2011
ÖH Uni Graz: Zurückweisung der Vorwürfe des RFS gegen Cengiz Kulac
Weitergabe von sensiblen Studierendendaten darf nur an zugelassene Gruppen erfolgen
Graz (OTS) - Die Vorwürfe des RFS wegen Amtsmissbrauchs weist Cengiz Kulac scharf zurück. Das HochschülerInnenschaftsgesetz sieht im § 10 Abs 5 vor, dass das Studierendenverzeichnis den wahlwerbenden Gruppen und den zugelassenen KandidatInnen auf Antrag zur Verfügung zu stellen ist. Der RFS führt kein Mandat in der Universitätsvertretung der Universität Graz und bis dato gab es keine Verlautbarung der dafür zuständigen Wahlkommission über die Zulassung des RFS als wahlwerbende Gruppe. Daher wäre eine Weitergabe der sensiblen Daten an den RFS zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtmäßig.
"Wir nehmen den Datenschutz und das Gesetz sehr ernst - es ist wichtig, dass die Weitergabe von tausenden sensiblen Studierendendaten nur unter strengster Einhaltung der Gesetze und Formalia erfolgt. Sobald der RFS offiziell als wahlwerbende Gruppe anerkannt ist, werden ihm bei Beantragung die Studierendendaten ausgefertigt", erklärt Cengiz Kulac die Vorgangsweise. "Der vorsichtige Umgang mit Studierendendaten und die Einhaltung der geltenden Gesetze ist unerlässlich, auch der RFS muss sich daran halten", so Kulac abschließend.
"Wir nehmen den Datenschutz und das Gesetz sehr ernst - es ist wichtig, dass die Weitergabe von tausenden sensiblen Studierendendaten nur unter strengster Einhaltung der Gesetze und Formalia erfolgt. Sobald der RFS offiziell als wahlwerbende Gruppe anerkannt ist, werden ihm bei Beantragung die Studierendendaten ausgefertigt", erklärt Cengiz Kulac die Vorgangsweise. "Der vorsichtige Umgang mit Studierendendaten und die Einhaltung der geltenden Gesetze ist unerlässlich, auch der RFS muss sich daran halten", so Kulac abschließend.
ÖH Uni Graz: Antifaschistisches Bekenntnis am Tag der Menschenrechte
Am heutigen Tag, dem Tag der Menschenrechte, wurde feierlich die Gedenktafel in Erinnerung an Willi Gaisch (3. Juli 1922—11. Dezember 2009), dem kommunistischen Widerstandskämpfer gegen Ständestaat und Nationalsozialismus an der Universtität Graz enthüllt.
Gaisch erlitt in diesem Hörsaal einen Schlaganfall, an dem er wenige Stunden später verstarb. Auf Initiative von Studierenden, die während eines Zeitzeugengesprächs im besetzten Hörsaal A (Vorklinik) anwesend waren und der ÖH Uni Graz gibt die Karl-Franzens-Universität Graz diesem Hörsaal seinen Namen.
Es sprachen Vizerektorin Irmtraud Fischer (Universität Graz), Cengiz Kulac (ÖH Uni Graz) Werner Murgg (Wegbegleiter) und Hanno Wisiak (Student und Aktivist)
„Diese Tafel ist nicht nur eine Gedenktafel für einen mutigen und vorbildlichen Menschen. Sie ist auch ein Symbol für das, wofür er gestanden ist – von einer Zeit an, in der er als Jugendlicher sein Leben dafür aufs Spiel gesetzt hat, bis buchstäblich zuletzt“ so Hanno Wisiak, Student der Geschichte und ein Freund von Willi-Gaisch. Er schreibt auch seine Diplomarbeit über Gaisch.
Neben der Absicht Willi Gaisch als Widerstandskämpfer zu ehren meint Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam: „Es ist wichtig den antifaschistischen Grundkonsens in unsere Gesellschaft zu stärken, denn die Worte „Nie Wieder“, „Nie wieder Faschismus“ müssen ewig bestehen “
Gaisch erlitt in diesem Hörsaal einen Schlaganfall, an dem er wenige Stunden später verstarb. Auf Initiative von Studierenden, die während eines Zeitzeugengesprächs im besetzten Hörsaal A (Vorklinik) anwesend waren und der ÖH Uni Graz gibt die Karl-Franzens-Universität Graz diesem Hörsaal seinen Namen.
Es sprachen Vizerektorin Irmtraud Fischer (Universität Graz), Cengiz Kulac (ÖH Uni Graz) Werner Murgg (Wegbegleiter) und Hanno Wisiak (Student und Aktivist)
„Diese Tafel ist nicht nur eine Gedenktafel für einen mutigen und vorbildlichen Menschen. Sie ist auch ein Symbol für das, wofür er gestanden ist – von einer Zeit an, in der er als Jugendlicher sein Leben dafür aufs Spiel gesetzt hat, bis buchstäblich zuletzt“ so Hanno Wisiak, Student der Geschichte und ein Freund von Willi-Gaisch. Er schreibt auch seine Diplomarbeit über Gaisch.
Neben der Absicht Willi Gaisch als Widerstandskämpfer zu ehren meint Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam: „Es ist wichtig den antifaschistischen Grundkonsens in unsere Gesellschaft zu stärken, denn die Worte „Nie Wieder“, „Nie wieder Faschismus“ müssen ewig bestehen “
ÖH Uni Graz: "4-Tage Begutachtungsfrist für Uni-Gesetz-Novelle ist eine Farce"
Bundesregierung übt sich in antidemokratischen Methoden
Graz (OTS) - Die strategisch gesetzte Husch-Pfusch-Aktion dieser Bundesregierung um mit einem Schnellverfahren ohne viel Kritik durchzukommen, steht für die antidemokratische Haltung dieser Bundesregierung und reiht sich in eine Vielzahl an ähnlichen Aktionen ein.
"Die Bundesregierung taktiert besonders gerne in der Bildungspolitik mit Zeit", so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam. Die Begründung liegt nahe: Sie hat Angst vor studentischem Protest. "Protest hat sich die Regierung aber wieder einmal redlich verdient", konstatiert Kulac daher und meint jedenfalls: "4-Tage Begutachtungsfrist ist eine Farce. Mehr noch, es ist eine bodenlose Frechheit."
Eine moderne Demokratie muss sich daran messen wie transparent und rücksichtsvoll sie mit unterschiedlichen Gruppen, Interessensvereinigungen und gesellschaftlichen Basisbewegungen umgeht. Diese Bundesregierung antwortet meist entgegengesetzt, nämlich mit Ignoranz und Beratungsresistenz. Wenn Sie Gesprächsbereitschaft zeigt dann nur aus dem Selbstzweck der Inszenierung.
"Diese Bundesregierung muss zurück die Demokratie-Schulbank
drücken", meint Kulac, "wobei es bei diesem Bildungssystem schwer werden wird".
"Die Bundesregierung taktiert besonders gerne in der Bildungspolitik mit Zeit", so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam. Die Begründung liegt nahe: Sie hat Angst vor studentischem Protest. "Protest hat sich die Regierung aber wieder einmal redlich verdient", konstatiert Kulac daher und meint jedenfalls: "4-Tage Begutachtungsfrist ist eine Farce. Mehr noch, es ist eine bodenlose Frechheit."
Eine moderne Demokratie muss sich daran messen wie transparent und rücksichtsvoll sie mit unterschiedlichen Gruppen, Interessensvereinigungen und gesellschaftlichen Basisbewegungen umgeht. Diese Bundesregierung antwortet meist entgegengesetzt, nämlich mit Ignoranz und Beratungsresistenz. Wenn Sie Gesprächsbereitschaft zeigt dann nur aus dem Selbstzweck der Inszenierung.
"Diese Bundesregierung muss zurück die Demokratie-Schulbank
drücken", meint Kulac, "wobei es bei diesem Bildungssystem schwer werden wird".
ÖH Uni Graz zu Landesregierung: Klares Nein zu Studiengebühren an den FHs!
Gebührenfreie Bildung muss auch an den Fachhochschulen gewährleistet sein!
Graz (OTS) - Seit 15 Jahren nimmt die FH Joanneum in der steirischen Bildungslandschaft einen Fixplatz ein. Nun will Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP)auch hier Studiengebühren wieder einführen.
"Jetzt setzt die Landesregierung den besinnungslosen Kurs der Bundesregierung auf Landesebene fort", kritisiert Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz.
Die Studierenden der FH Joanneum mussten bis 2006 Studiengebühren bezahlen. Ab 2006 hat man sich entschieden Bildung zu fördern und nicht durch finanzielle Hürden einzuschränken. Jetzt soll wieder zurückgerudert werden.
"Bildung muss gebührenfrei bleiben, sowohl an den Unis, als auch an den FHs. Ohne Kompromisse und mit durchdachten Stipendiensystemen, die entgegen des momentanen Systems niemanden durch das Raster fallen lassen", schließt Kulac ab.
"Jetzt setzt die Landesregierung den besinnungslosen Kurs der Bundesregierung auf Landesebene fort", kritisiert Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz.
Die Studierenden der FH Joanneum mussten bis 2006 Studiengebühren bezahlen. Ab 2006 hat man sich entschieden Bildung zu fördern und nicht durch finanzielle Hürden einzuschränken. Jetzt soll wieder zurückgerudert werden.
"Bildung muss gebührenfrei bleiben, sowohl an den Unis, als auch an den FHs. Ohne Kompromisse und mit durchdachten Stipendiensystemen, die entgegen des momentanen Systems niemanden durch das Raster fallen lassen", schließt Kulac ab.
ÖH Uni Graz: "Stoppt diese Bundesregierung"
Mit der nächsten Husch-Pfusch-Aktion setzt die Bundesregierung ihren Feldzug gegen die Universitäten fort. Gesetzesvorschlag zu Zugangsbeschränkungen wurde eingebracht.
Das Wissenschaftsministerium hat am 6. Dezember einen Vorschlag zur Änderung des Universitätsgesetztes eingebracht. Die Stellungnahmefrist endet bereits am 10. Dezember. Ein neuer § 124c soll Zugangsbeschränkungen für Studien mit "erhöhter Nachfrage" vorsehen. Ein etwaiger Verdrängungseffekt wurde politisch nicht bedacht. Genauso wenig wurde bedacht, dass Studierende, die Aufnahmekriterien in ihrem Erstwahlstudium nicht erfüllen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Drop-Out im Zweitwahlstudium neigen.
"Stoppt diese Bundesregierung, bevor sie alles in Trümmer schlägt" reagiert Cengiz Kulac auf einen Zugangsbeschränkungsentwurf der Bundesregierung prompt. "Die Bundesregierung sticht nicht mit Tausend Nadelstichen auf die Universitäten und Studierenden ein, sondern schlägt einmal mit dem Hammer zu und sieht hinterher nach, ob sie etwas erwischt hat" beschreibt Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam den herrschenden Politikstil bildlich.
Dieser Gesetzesvorschlag reiht sich in eine Masse an strukturellen Hürden an den Universitäten, die in vielerlei Hinsicht ausschließend wirken, ein. Insbesondere soziale Selektion steht einmal mehr auf der Tagesordnung.
"Eine Universität schließen vermehrt nicht jene ab, die Verständnis im Studium entwickelt haben, sondern jene, die gelernt haben sich im Unidschungel durchzukämpfen" erklärt Kulac den universitären Hürdenlauf. " Zugangsbeschränkungen machen jungen Menschen das Leben noch einmal schwerer. Das ist Zukunftraub" stellt Kulac abschließend fest.
"Stoppt diese Bundesregierung, bevor sie alles in Trümmer schlägt" reagiert Cengiz Kulac auf einen Zugangsbeschränkungsentwurf der Bundesregierung prompt. "Die Bundesregierung sticht nicht mit Tausend Nadelstichen auf die Universitäten und Studierenden ein, sondern schlägt einmal mit dem Hammer zu und sieht hinterher nach, ob sie etwas erwischt hat" beschreibt Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam den herrschenden Politikstil bildlich.
Dieser Gesetzesvorschlag reiht sich in eine Masse an strukturellen Hürden an den Universitäten, die in vielerlei Hinsicht ausschließend wirken, ein. Insbesondere soziale Selektion steht einmal mehr auf der Tagesordnung.
"Eine Universität schließen vermehrt nicht jene ab, die Verständnis im Studium entwickelt haben, sondern jene, die gelernt haben sich im Unidschungel durchzukämpfen" erklärt Kulac den universitären Hürdenlauf. " Zugangsbeschränkungen machen jungen Menschen das Leben noch einmal schwerer. Das ist Zukunftraub" stellt Kulac abschließend fest.
ÖH Uni Graz zur Bundesregierungs-Farce : „Zurück zu konstruktiven Gesprächen“
Die ÖH Uni Graz unterstützt die Entscheidung der ÖH Bundesvertretung den Verhandlungstisch zu verlassen und stärkt Sigrid Maurer den Rücken.
Die ÖH Bundesvertretung sowie die ÖH Uni Graz haben in den letzten Wochen gezeigt, dass sie über ihre eigenen Positionen hinaus gesprächsbereit sind, wie die breiten Bündnisse mit der Vielzahl an unterschiedlichen Organisationen zeigen.
Das Verhalten von Faymann, aber insbesondere von Pröll, den die Anliegen von jungen Menschen nur einen müden Lacher kosten, ist widerlich und so kommentiert Cengiz Kulac vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam aggressiv: „Finanzminister Pröll ist einfach eine Frechheit in Person.“ und weiter: „Faymann und Pröll sollen die patzige Kindergarten-Politik lassen und sich den Problemen der Menschen widmen“
„Das einzige Mittel gegen die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Bundesregierung ist die Straße“ – „Sollte die Straße nicht helfen, wird sich dieses Verhalten bei den nächsten Wahlen rächen. Garantiert!“ kommt Kulac zum Schluss.
„Die Diskussionsfelder sind schon lange abgesteckt: „Stifungssteuer, Vermögenssteuer, Verwaltungsreform etc.“ so Kulac, „Die Aufzählung lässt sich fortsetzen, Ideen sind am Tisch, jetzt muss sich die Regierung nur noch dorthin bequemen und konstruktiv werden“
Während der Grazer Gemeinderat mit großer Mehrheit für eine Petition gegen das Sparen bei jungen Menschen votierte, war der steirische Landtag heute nicht dazu in der Lage. Voves und Schützenhöfer sind ja vom gleichen Schlag wie Faymann und Pröll, nämlich scheinbar beratungsresistent und kritikunfähig. Der Tenor kann daher nur mehr lauten „Bundesregierung zurück zu konstruktiven Gesprächen oder weiter lauter Protest von uns“ so Kulac.
Das Verhalten von Faymann, aber insbesondere von Pröll, den die Anliegen von jungen Menschen nur einen müden Lacher kosten, ist widerlich und so kommentiert Cengiz Kulac vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam aggressiv: „Finanzminister Pröll ist einfach eine Frechheit in Person.“ und weiter: „Faymann und Pröll sollen die patzige Kindergarten-Politik lassen und sich den Problemen der Menschen widmen“
„Das einzige Mittel gegen die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Bundesregierung ist die Straße“ – „Sollte die Straße nicht helfen, wird sich dieses Verhalten bei den nächsten Wahlen rächen. Garantiert!“ kommt Kulac zum Schluss.
„Die Diskussionsfelder sind schon lange abgesteckt: „Stifungssteuer, Vermögenssteuer, Verwaltungsreform etc.“ so Kulac, „Die Aufzählung lässt sich fortsetzen, Ideen sind am Tisch, jetzt muss sich die Regierung nur noch dorthin bequemen und konstruktiv werden“
Während der Grazer Gemeinderat mit großer Mehrheit für eine Petition gegen das Sparen bei jungen Menschen votierte, war der steirische Landtag heute nicht dazu in der Lage. Voves und Schützenhöfer sind ja vom gleichen Schlag wie Faymann und Pröll, nämlich scheinbar beratungsresistent und kritikunfähig. Der Tenor kann daher nur mehr lauten „Bundesregierung zurück zu konstruktiven Gesprächen oder weiter lauter Protest von uns“ so Kulac.
ÖH Uni Graz/FV Rechtswissenschaften: Kürzung der Gerichtspraxis ist Raubbau an der Ausbildung
Nach Änderung des Rechtspraktikantengesetzes werden JuristInnen an die Armutsgrenze gedrängt. Das Budget zeigt eine weitere Studierendenfeindliche Facette!
Graz (OTS) - Die Regierung gab am 02.11.2010 das "Budgetbegleitgesetz Justiz 2011-2013" in Begutachtung. Damit soll ua das Rechtspraktikantengesetz geändert werden. Die Gerichtspraxis soll von 9 auf 5 Monate gekürzt werden und der Ausbildungsbeitrag von EUR 1274,20 auf EUR 1010,00 gekürzt werden. Die ÖH Uni Graz fordert die Rücknahme!
"Die Gerichtspraxis ist für alle JuristInnen nach dem Studium eine
überaus wichtige Ausbildungsmöglichkeit; dadurch wird die Lücke
zwischen Theorie und Praxis geschlossen. RechtspraktikantInnen
übernehmen sehr verantwortungsvolle Justizaufgaben. Sie formulieren auch Urteile.", so Stefan Kaltenbeck, Vorsitzender der
Studienvertretung Doktorat der Rechtswissenschaften.
"Neben der Kürzung der Familienbeihilfe ist dies der nächste
Anschlag auf die Studierenden und die Bildung", ärgert sich
Kaltenbeck. "Die Regierung soll sich endlich klar zur hohen Bedeutung von Bildung im 21. Jhdt bekennen und ein dementsprechendes Budget zur Verfügung stellen. Mit dem geplanten Ausbildungsbeitrag von nur mehr EUR 1010,00 verdienen JuristInnen als AkademikerInnen bald weniger
als Handelsangestellte mit Hauptschulabschluss allerdings bei
längerem Ausbildungsweg. Damit wird die lange akademische Ausbildung nicht adäquat gewürdigt", so Kaltenbeck abschließend.
Mit dieser geplanten Gesetzes-Änderung wird nun auch das
Magisterstudium endgültig zu Grabe getragen. Bisher waren bloß
Magistri berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren. Still und
heimlich verschwindet dieser Terminus nun aus dem Gesetz. Nach der neuen allessagenden Formulierung sind jene Personen berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren, welche "die vorgesehene wissenschaftliche Berufsvorbereitung abgeschlossen" haben. Dazu Philipp Maunz, Vorsitzender der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften: "Das Bologna-System kommt durch die Hintertür. Das Studium würde durch die Umstellung auf das Bachelor-Master System entwertet werden."
Kaltenbeck und Maunz rufen alle Rewi-Studierenden auf sich an
allen Protesten der ÖH Uni Graz noch stärker zu beteiligen als
bisher. Gegen die Bildungsfeindlichkeit der Regierung muss jetzt
geschlossen vorgegangen werden, da ansonsten der Raubbau an der Bildung munter weiter geht.
"Wir empfinden des als befremdend dass man Jus-AbsolventInnen den Einstieg in die Praxis derart erschwert und noch dazu finanziell so benachteiligt, dass sie an der Armutsgrenze kratzen" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz und begrüßt den Aufruf zum Protest der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften gegen das sinnlose und ungerechte Belastungspaket der Bundesregierung.
"Die Gerichtspraxis ist für alle JuristInnen nach dem Studium eine
überaus wichtige Ausbildungsmöglichkeit; dadurch wird die Lücke
zwischen Theorie und Praxis geschlossen. RechtspraktikantInnen
übernehmen sehr verantwortungsvolle Justizaufgaben. Sie formulieren auch Urteile.", so Stefan Kaltenbeck, Vorsitzender der
Studienvertretung Doktorat der Rechtswissenschaften.
"Neben der Kürzung der Familienbeihilfe ist dies der nächste
Anschlag auf die Studierenden und die Bildung", ärgert sich
Kaltenbeck. "Die Regierung soll sich endlich klar zur hohen Bedeutung von Bildung im 21. Jhdt bekennen und ein dementsprechendes Budget zur Verfügung stellen. Mit dem geplanten Ausbildungsbeitrag von nur mehr EUR 1010,00 verdienen JuristInnen als AkademikerInnen bald weniger
als Handelsangestellte mit Hauptschulabschluss allerdings bei
längerem Ausbildungsweg. Damit wird die lange akademische Ausbildung nicht adäquat gewürdigt", so Kaltenbeck abschließend.
Mit dieser geplanten Gesetzes-Änderung wird nun auch das
Magisterstudium endgültig zu Grabe getragen. Bisher waren bloß
Magistri berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren. Still und
heimlich verschwindet dieser Terminus nun aus dem Gesetz. Nach der neuen allessagenden Formulierung sind jene Personen berechtigt die Gerichtspraxis zu absolvieren, welche "die vorgesehene wissenschaftliche Berufsvorbereitung abgeschlossen" haben. Dazu Philipp Maunz, Vorsitzender der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften: "Das Bologna-System kommt durch die Hintertür. Das Studium würde durch die Umstellung auf das Bachelor-Master System entwertet werden."
Kaltenbeck und Maunz rufen alle Rewi-Studierenden auf sich an
allen Protesten der ÖH Uni Graz noch stärker zu beteiligen als
bisher. Gegen die Bildungsfeindlichkeit der Regierung muss jetzt
geschlossen vorgegangen werden, da ansonsten der Raubbau an der Bildung munter weiter geht.
"Wir empfinden des als befremdend dass man Jus-AbsolventInnen den Einstieg in die Praxis derart erschwert und noch dazu finanziell so benachteiligt, dass sie an der Armutsgrenze kratzen" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz und begrüßt den Aufruf zum Protest der Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften gegen das sinnlose und ungerechte Belastungspaket der Bundesregierung.
Unibrennt/ÖH Uni Graz: Blockade des Grazer Finanzamts
Widerstand gegen das Belastungspaket wird fortgesetzt
Graz (OTS) - Für Montagmorgen haben die GegnerInnen des
Sparpakets der Bundesregierung weitere Proteste angekündigt. Mit einer Blockade des Finanzamts in der Grazer Conrad-von-Hötzendorf-Straße wollen sie zeigen, dass sie gewillt sind, den Widerstand gegen die Kürzung der Familienbeihilfe und den
generellen Sparkurs im Bildungs- und Sozialbereich. Der ÖH Uni Graz Vorsitzende Cengiz Kulac meint dazu: "Mit den Protesten der
vergangenen Tage ist es gelungen, der Regierung einige Zugeständnisse abzuringen. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Wir wollen, dass die unsozialen Maßnahmen zur Gänze zurückgenommen werden!"
Die Aktion am Montag sehen die AktivistInnen als Auftakt für die
große Demonstration vor das Finanzamt am Dienstag. Diese steht unter dem Motto "Weg mit dem Belastungspaket - Gemeinsam für die Zukunft!" und wird neben der ÖH und dem ÖGB von einer Vielzahl politischer Organisationen und zivilgesellschaftlicher Initiativen unterstützt.
"Dieses Belastungspaket trifft neben den Studierenden auch die
arbeitenden Menschen und den Mittelstand. Die Demonstration soll Ausdruck eines breiten gesellschaftlichen Schulterschlusses sein und ein Zeichen dafür setzen, dass nach der Krise die Suppe nicht von jenen ohne Lobby und sozial schwachen ausgelöffelt werden ", so Kulac.
Unterstützt wird die Aktion von Landtagsabgeordneten von SPÖ (Max Lerchem, SJ), Grünen (Ingrid-Lechner-Sonnek, Klubobfrau) und KPÖ (Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau).
----
Demonstration "Weg mit dem Belastungspaket!"
Dienstag, 9. November
16:00 Suppenküche - Müssen wir die Suppe auslöffeln? Ort:
Mariahilferplatz
17:30 Uhr: Abmarsch vom Mariahilferplatz zum Finanzamt
Sparpakets der Bundesregierung weitere Proteste angekündigt. Mit einer Blockade des Finanzamts in der Grazer Conrad-von-Hötzendorf-Straße wollen sie zeigen, dass sie gewillt sind, den Widerstand gegen die Kürzung der Familienbeihilfe und den
generellen Sparkurs im Bildungs- und Sozialbereich. Der ÖH Uni Graz Vorsitzende Cengiz Kulac meint dazu: "Mit den Protesten der
vergangenen Tage ist es gelungen, der Regierung einige Zugeständnisse abzuringen. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Wir wollen, dass die unsozialen Maßnahmen zur Gänze zurückgenommen werden!"
Die Aktion am Montag sehen die AktivistInnen als Auftakt für die
große Demonstration vor das Finanzamt am Dienstag. Diese steht unter dem Motto "Weg mit dem Belastungspaket - Gemeinsam für die Zukunft!" und wird neben der ÖH und dem ÖGB von einer Vielzahl politischer Organisationen und zivilgesellschaftlicher Initiativen unterstützt.
"Dieses Belastungspaket trifft neben den Studierenden auch die
arbeitenden Menschen und den Mittelstand. Die Demonstration soll Ausdruck eines breiten gesellschaftlichen Schulterschlusses sein und ein Zeichen dafür setzen, dass nach der Krise die Suppe nicht von jenen ohne Lobby und sozial schwachen ausgelöffelt werden ", so Kulac.
Unterstützt wird die Aktion von Landtagsabgeordneten von SPÖ (Max Lerchem, SJ), Grünen (Ingrid-Lechner-Sonnek, Klubobfrau) und KPÖ (Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau).
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Demonstration "Weg mit dem Belastungspaket!"
Dienstag, 9. November
16:00 Suppenküche - Müssen wir die Suppe auslöffeln? Ort:
Mariahilferplatz
17:30 Uhr: Abmarsch vom Mariahilferplatz zum Finanzamt
ÖH Uni Graz: 6000 demonstrieren in Graz
Lehrende und Studierende der FH Joanneum, der Med. Universität Graz, der TU und KF-Uni Graz demonstrieren für mehr Geld für Bildung und gegen die Kürzung der Familienbeihilfe
Graz (OTS) - Die katastrophalen Einsparungen machen für viele
Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen. 40000 Studierende sind schon jetzt betroffen.
"Die Studierenden und Familien werden nach der Finanzkrise wieder einmal wie eine Weihnachtsgans geschröpft. Diesen Kurs können wir nicht akzeptieren, erst wenn wir ein sozial gerechtes Budget erkämpft haben sind wir zufrieden", so Harald Braunstein (VSStÖ Verband Sozialistischer StudentInnen Graz) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam.
"Die Bundesregierung spart bei unserer Zukunft, wir sparen nicht
mit Protest", so Jacqueline Vlay (GRAS -Grüne und Alternative
StudentInnen) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam kämpferisch auf der heutigen Demonstration.
Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte chronische Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt! Deswegen werden wir die nächsten Wochen mit mehreren Aktionen auf Konfrontation mit der Bundesregierung gehen:
Gegen diese unsozialen Kürzungen!
Für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!
Für ausfinanzierte Hochschulen!
"Wir gehen mit der Provinzposse à la Faymann und Pröll auf
Konfrontation" zeigt sich Cengiz Kulac (GRAS) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam offensiv "Diese Bundesregierung ist eher damit
beschäftigt Kinder abzuschieben, als für deren Bildung zu sorgen"
zeigt sich Kulac angewidert!
Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen. 40000 Studierende sind schon jetzt betroffen.
"Die Studierenden und Familien werden nach der Finanzkrise wieder einmal wie eine Weihnachtsgans geschröpft. Diesen Kurs können wir nicht akzeptieren, erst wenn wir ein sozial gerechtes Budget erkämpft haben sind wir zufrieden", so Harald Braunstein (VSStÖ Verband Sozialistischer StudentInnen Graz) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam.
"Die Bundesregierung spart bei unserer Zukunft, wir sparen nicht
mit Protest", so Jacqueline Vlay (GRAS -Grüne und Alternative
StudentInnen) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam kämpferisch auf der heutigen Demonstration.
Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte chronische Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt! Deswegen werden wir die nächsten Wochen mit mehreren Aktionen auf Konfrontation mit der Bundesregierung gehen:
Gegen diese unsozialen Kürzungen!
Für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!
Für ausfinanzierte Hochschulen!
"Wir gehen mit der Provinzposse à la Faymann und Pröll auf
Konfrontation" zeigt sich Cengiz Kulac (GRAS) aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam offensiv "Diese Bundesregierung ist eher damit
beschäftigt Kinder abzuschieben, als für deren Bildung zu sorgen"
zeigt sich Kulac angewidert!
Ankündigung: Demo gegen Kürzung der Familienbeihilfe
"Kürzung der Familienbeihilfe ist eine sozialpolitische Katastrophe" so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam
Graz (OTS) - Die Regierung plant enorme Kürzungen der Familienbeihilfe. So soll u.a. für Jugendliche über 24 die Beihilfe nicht mehr ausbezahlt werden und die 13. Familienbeihilfe soll es nur noch für 6- bis 15-Jährige geben. Mit dem Verlust der Familienbeihilfe fallen für die Betroffenen auch viele Ermäßigungen, z.B. beim öffentlichen Nahverkehr, weg.
"Kürzung der Familienbeihilfe ist eine sozialpolitische Katastrophe" so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam
Die katastrophalen Einsparungen machen für viele Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen.
Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt!
* Wir demonstrieren gegen diese unsozialen Kürzungen!
* Wir demonstrieren für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!
* Wir demonstrieren für ausfinanzierte Hochschulen!
Die Lehrveranstaltungen an der Karl-Franzens-Universität Graz
entfallen im Zeitraum der Demonstration!
ROUTE:
16:00 Uhr Treffpunkt vor der Hauptuni.
ca. 16:30 Uhr Abmarsch.
Geidorfplatz (über Goethestraße und Heinrichstraße)
Grazer Burg (über Glacisstraße und Wilhelm-Fischer-Allee)
Karmeliterplatz (über Hofgasse, Freiheitsplatz und Hartiggasse)
Schlusskundgebung bis spätestens 19:30 Uhr am Karmeliterplatz.
~
ÖH Uni Graz lädt zur Demo gegen Kürzung der Familienbeihilfe ein
Datum: 28.10.2010, 16:00 - 19:30 Uhr
Ort: Uni Hauptgebäude 3. Graz
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
"Kürzung der Familienbeihilfe ist eine sozialpolitische Katastrophe" so Cengiz Kulac aus dem ÖH Uni Graz Vorsitzteam
Die katastrophalen Einsparungen machen für viele Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich. Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen.
Darüber hinaus stellt die Regierung nur 80 Millionen Euro für Unis
und FHs bereit, obwohl deren Finanzbedarf allein zur Weiterführung des laufenden Betriebs weit höher liegt. Dafür werden versteckte Zugangsbeschränkungen in Form verschärfter Studieneingangsphasen (STEPs) eingeführt. Dadurch wird die fortgesetzte Unterfinanzierung der Unis wieder einmal auf die Studierenden abgewälzt!
* Wir demonstrieren gegen diese unsozialen Kürzungen!
* Wir demonstrieren für einen offenen Zugang zu höherer Bildung!
* Wir demonstrieren für ausfinanzierte Hochschulen!
Die Lehrveranstaltungen an der Karl-Franzens-Universität Graz
entfallen im Zeitraum der Demonstration!
ROUTE:
16:00 Uhr Treffpunkt vor der Hauptuni.
ca. 16:30 Uhr Abmarsch.
Geidorfplatz (über Goethestraße und Heinrichstraße)
Grazer Burg (über Glacisstraße und Wilhelm-Fischer-Allee)
Karmeliterplatz (über Hofgasse, Freiheitsplatz und Hartiggasse)
Schlusskundgebung bis spätestens 19:30 Uhr am Karmeliterplatz.
~
ÖH Uni Graz lädt zur Demo gegen Kürzung der Familienbeihilfe ein
Datum: 28.10.2010, 16:00 - 19:30 Uhr
Ort: Uni Hauptgebäude 3. Graz
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
ÖH Uni Graz lädt zur Univollversammlung
Gemeinsam an einem Strang ziehen!
Graz (OTS) - Aufgrund der prekären Lage an den Universitäten wird am kommenden Dienstag, 19. Oktober eine Uni-Vollversammlung an der Universität Graz stattfinden. Die Diskussion ist für 13 Uhr festgesetzt und wird im Hörsaaltrakt ABC (Vorklinik) abgehalten.
"Die Regierung muss sich der prekären Situation an den Universitäten annehmen und soll endlich angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung stellen", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz zum Thema.
Im Anschluss an die Diskussion ist für 14 Uhr 30 eine Demonstration geplant. Harald Braunstein, 1. stellvertretender Vorsitzender hierzu: "Es ist essentiell, zur Demo zu kommen. Die StudentInnen und Bediensteten sitzen alle im selben Boot und sollten alle an einem Strang ziehen um endlich nachhaltige Unterstützung zu bekommen."
"Um die Universitätsvollversammlung am Dienstag zu füllen ist die Solidarität aller Betroffenen sehr wichtig, nur so können wir wirklich auf die chronische Unterfinanzierung der Universitäten aufmerksam machen", schließt Jacqueline Vlay, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab.
"Die Regierung muss sich der prekären Situation an den Universitäten annehmen und soll endlich angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung stellen", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz zum Thema.
Im Anschluss an die Diskussion ist für 14 Uhr 30 eine Demonstration geplant. Harald Braunstein, 1. stellvertretender Vorsitzender hierzu: "Es ist essentiell, zur Demo zu kommen. Die StudentInnen und Bediensteten sitzen alle im selben Boot und sollten alle an einem Strang ziehen um endlich nachhaltige Unterstützung zu bekommen."
"Um die Universitätsvollversammlung am Dienstag zu füllen ist die Solidarität aller Betroffenen sehr wichtig, nur so können wir wirklich auf die chronische Unterfinanzierung der Universitäten aufmerksam machen", schließt Jacqueline Vlay, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab.
ÖH Uni Graz: Stellungnahme zum "Denkzettel" der Rektorate
"Opportunismus und Blockiererei steht bei der Bundesregierung auf der Tagesordnung"
Graz (OTS) - Die ÖH Uni Graz begrüßt den heutigen "Denkzettel" der Universitätenkonferenz: "Ab sofort sitzt Ministerin Karl und die Bundesregierung auf heißen Kohlen" so Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz zum Schulterschluss zwischen Studierenden und Rektoraten.
"Opportunismus und Blockiererei steht bei der Bundesregierung auf der Tagesordnung" so Kulac. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass Rektorate und ÖH gemeinsam auf die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten drängen.
Zur heutigen Uniko-Pressekonferenz in Graz meint Kulac dennoch kritisch: "Die RektorInnen brauchen nicht glauben, dass durch Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen der Garten Eden auf unseren Universitäten wächst". Trotz unterschiedlicher Positionierungen in der Frage von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren stimmen wir im Punkt überein, dass zusätzliche Mittel für die Universitäten bitter notwendig sind.
Wir sehen dennoch eine Solidarisierung seitens der RektorInnen mit uns Studierenden. RektorInnen konstatieren jedoch genauso wie wir, dass unabhängig von der Haltung zu Studiengebühren als effektive Lösung, diese als solche zu vernachlässigen sind. Sie dienen schlichtweg als Ablenkungsmanöver seitens des Ministeriums um die tatsächlichen Probleme der Universitäten nicht thematisieren zu müssen.
"Opportunismus und Blockiererei steht bei der Bundesregierung auf der Tagesordnung" so Kulac. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass Rektorate und ÖH gemeinsam auf die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten drängen.
Zur heutigen Uniko-Pressekonferenz in Graz meint Kulac dennoch kritisch: "Die RektorInnen brauchen nicht glauben, dass durch Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen der Garten Eden auf unseren Universitäten wächst". Trotz unterschiedlicher Positionierungen in der Frage von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren stimmen wir im Punkt überein, dass zusätzliche Mittel für die Universitäten bitter notwendig sind.
Wir sehen dennoch eine Solidarisierung seitens der RektorInnen mit uns Studierenden. RektorInnen konstatieren jedoch genauso wie wir, dass unabhängig von der Haltung zu Studiengebühren als effektive Lösung, diese als solche zu vernachlässigen sind. Sie dienen schlichtweg als Ablenkungsmanöver seitens des Ministeriums um die tatsächlichen Probleme der Universitäten nicht thematisieren zu müssen.
ÖH Uni Graz ruft zur "KrötEuronwanderung" in Wien auf
ÖH Uni Graz unterstützt Demo-Aufruf und organisiert einen BUS aus Graz zur Demo und Kundgebung am 1. Oktober 2010 um 17 Uhr in Wien. Abfahrt 14 Uhr vor Uni Graz Hauptgebäude
Graz (OTS) - Treffpunkt in Wien ist der Fritz-Grünbaum-Platz, Ecke Barnabitengasse, Platz vor dem Haus des Meeres mit anschließender Demo und Schlusskundgebung vor der Akademie der bildenden Künste.
Die "KrötEuronwanderung" wurde von einer Vielzahl an Netzwerken und AktivistInnen aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich organisiert und soll endlich auf die prekären Missstände und die chronischer Unterfinanzierung der Universitäten wie auch in anderer Bereichen aufmerksam machen.
Zu diesem Anlass organisiert die ÖH Uni-Graz einen Bus mit 30 Sitzplätzen.
Treffpunkt:
Freitag, 1. Oktober, 14:00 Uhr, Hauptgebäude KF, Universitätsplatz
Die "KrötEuronwanderung" wurde von einer Vielzahl an Netzwerken und AktivistInnen aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich organisiert und soll endlich auf die prekären Missstände und die chronischer Unterfinanzierung der Universitäten wie auch in anderer Bereichen aufmerksam machen.
Zu diesem Anlass organisiert die ÖH Uni-Graz einen Bus mit 30 Sitzplätzen.
Treffpunkt:
Freitag, 1. Oktober, 14:00 Uhr, Hauptgebäude KF, Universitätsplatz
ÖH Uni Graz: 10 Fragen an die Landespolitik
Fragen von Zugangsbeschränkungen bis zur Universitätsautonomie, von Studiengebühren bis zu Protesten.
Graz (OTS) - Die ÖH Uni Graz stellt den Landtagsparteien 10 Fragen zum Thema Universitäten und Bildung anlässlich der steirischen Landtagswahl. Die Beantwortung der Fragen wird am Samstag dem 25. September allen Studierenden zur Entscheidungserleichterung zugesandt.
1.) Wie wird sich Ihre Partei gegenüber der Bundesregierung für Verbesserungen im Hochschulsektor (Postsekundäre/Tertiäre Sektor) einsetzen?
2.) Wie soll die budgetäre Situation der Universitäten verbessert werden, oder soll die chronische Unterfinanzierung beibehalten werden, da Ihrer Ansicht nach keine Mittel zur Verfügung stehen?
3.) Ist Ihre Partei für Studiengebühren? Wenn ja, in welcher Höhe sollten diese sein?
4.) Was hält Ihre Partei von Zugangsbeschränkungen? Wie argumentieren Sie dies?
5.) Mehr als 60% der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Wie glauben Sie müssen Studierende sozial so abgesichert werden, um nicht arbeiten zu müssen um ihr Studium zu finanzieren und dafür Zeit zu finden?
6.) Was kann das Land Steiermark zur besseren Studienberatung und daher zu einer ausgewogeneren Studienwahl beitragen?
7.) Wie steht Ihre Partei zur Autonomie der Universitäten? Hat das Universitätsgesetz 2002 Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht? Welche?
8.) Was ist für Ihre Partei der Zweck/die Idee der Bildung und der
Forschung an den Universitäten?
9.) Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung. Viele Studierende müssen schlecht bezahlte oder sogar unbezahlte Praktika annehmen, während und nach ihrem Studium. Wie gedenkt Ihre Partei, diese Situation zu verändern um eine Verbesserung herbeizuführen?
10.) Wie würde Ihre Partei mit neuerlichen Studierendeprotesten umgehen? Befürwortet Ihre Partei neuerliche Studierendeproteste? Würde sich Ihre Partei diesen anschließen und diese politisch Unterstützen? Welche Perspektiven haben Proteste?
1.) Wie wird sich Ihre Partei gegenüber der Bundesregierung für Verbesserungen im Hochschulsektor (Postsekundäre/Tertiäre Sektor) einsetzen?
2.) Wie soll die budgetäre Situation der Universitäten verbessert werden, oder soll die chronische Unterfinanzierung beibehalten werden, da Ihrer Ansicht nach keine Mittel zur Verfügung stehen?
3.) Ist Ihre Partei für Studiengebühren? Wenn ja, in welcher Höhe sollten diese sein?
4.) Was hält Ihre Partei von Zugangsbeschränkungen? Wie argumentieren Sie dies?
5.) Mehr als 60% der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Wie glauben Sie müssen Studierende sozial so abgesichert werden, um nicht arbeiten zu müssen um ihr Studium zu finanzieren und dafür Zeit zu finden?
6.) Was kann das Land Steiermark zur besseren Studienberatung und daher zu einer ausgewogeneren Studienwahl beitragen?
7.) Wie steht Ihre Partei zur Autonomie der Universitäten? Hat das Universitätsgesetz 2002 Verbesserungen oder Verschlechterungen gebracht? Welche?
8.) Was ist für Ihre Partei der Zweck/die Idee der Bildung und der
Forschung an den Universitäten?
9.) Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung. Viele Studierende müssen schlecht bezahlte oder sogar unbezahlte Praktika annehmen, während und nach ihrem Studium. Wie gedenkt Ihre Partei, diese Situation zu verändern um eine Verbesserung herbeizuführen?
10.) Wie würde Ihre Partei mit neuerlichen Studierendeprotesten umgehen? Befürwortet Ihre Partei neuerliche Studierendeproteste? Würde sich Ihre Partei diesen anschließen und diese politisch Unterstützen? Welche Perspektiven haben Proteste?
ÖH Uni Graz: Auszug aus "Politik am Campus: Universitas Quo Vadis?"
mit Elisabeth Grossmann (SPÖ), Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP), Philipp Funovits (KPÖ) und Werner Kogler (Grüne)
Mo. 20.Sept.2010, 18 Uhr Hörsaal A (Willi-Gaisch-Hörsaal)
Mo. 20.Sept.2010, 18 Uhr Hörsaal A (Willi-Gaisch-Hörsaal)
Graz (OTS) - Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, der Willi-Gaisch Hörsaal war trotz der vorlesungsfreien Zeit voll. 350 Gäste kamen, um sich eine Entscheidungsgrundlage für die steirischen Landtagswahl zu holen. Wir fassen die wesentlichen Aussagen der Diskussionen zusammen:
SPÖ:
"Bildung ist, von sich und seiner Umwelt ein Bild zu haben. Sie endet nie und beginnt schon in den frühesten Jahren", so Grossmanns Auffassung von Bildung. Im Laufe der Diskussion spricht sich Grossmann gegen Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren allerdings für Studieneingangsphasen aus. In der Budgetfrage verweist sie auf den Koalitionspartner: "Den Willen zur Tat vermisse ich beim Koalitionspartner auf Bundesebene."
ÖVP:
Kristina Edlinger-Ploder stellt richtig fest:" Bildung ist ein Prozess, neugierig und offen zu sein mit der Unterstützung von Ausbildung und Wissen." Sie differenziert aber zwischen Bildung und Ausbildung. Letztere diene um ein Produkt abzuliefern. Edlinger-Ploder spricht sich für Studiengebühren aus und weist die grünen Finanzierungsvorschläge als "Milchmädchenrechnung" zurück.
KPÖ:
Funovits startet die Diskussion mit dem Statement, Bildung findet nicht nur an den Universitäten statt, er weist dennoch auf die prekäre Situation der Unis hin und kritisiert im Zuge dessen: "Man darf den Unis nicht zumuten Standardfaktor, also Mittel zum Zweck zu sein." Funovits weist auch auf die Problematik der Schulen hin: "Wir müssen die Schulen aus dem Würgegriff der Großparteien holen."
Die Grünen:
"Bildung ist die Selbstermächtigung des Denkens.", so Werner Kogler. Er konzentriert sich primär auf die Finanzierungsfrage im Bildungssektor und beantwortet diese mit Umverteilung Transaktionssteuer, Erbschaftssteuer,...). Kogler spricht sich wie SPÖ und KPÖ gegen Studiengebühren aus. Wesentlich für die "Blockadepolitik", insbesondere in der Bildungspolitik Schulpolitik) sei die Landdeshauptleutekonferenz verantwortlich.
Unser Resümee:
"Im Laufe der Diskussion wichen die KandidatInnen immer wieder auf die Schulpolitik aus. "Aus der Sicht der ÖH bedeutet vernünftige Universitätspolitik, Schulpolitik immer mitzudenken" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Trotzdem fehlten auf dem Terrain der Universitätspolitik konkrete Lösungsvorschläge, auch im Bezug auf Landespolitische Kompetenzen (Wohnbeihilfe, Standortfaktor, Fachhochschulen,...).
"Die Landespolitik muss sich für die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Unis einsetzen", konstatiert Harald Braunstein, aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, die zentrale Aufgabe der Landespolitik. Den Anschein, dass sich die KandidatInnen darum bemühen würden, machten diese nicht.
"Auch die Landesebene muss Farbe bekennen" so Marie Therese-Fleischhacker von der ÖH Bundesvertretung. "Es kann nicht sein, dass mit dem Finger auf die Bundespolitik gezeigt wird, aber trotzdem alles mitgetragen wird" so Fleischhacker abschließend.
SPÖ:
"Bildung ist, von sich und seiner Umwelt ein Bild zu haben. Sie endet nie und beginnt schon in den frühesten Jahren", so Grossmanns Auffassung von Bildung. Im Laufe der Diskussion spricht sich Grossmann gegen Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren allerdings für Studieneingangsphasen aus. In der Budgetfrage verweist sie auf den Koalitionspartner: "Den Willen zur Tat vermisse ich beim Koalitionspartner auf Bundesebene."
ÖVP:
Kristina Edlinger-Ploder stellt richtig fest:" Bildung ist ein Prozess, neugierig und offen zu sein mit der Unterstützung von Ausbildung und Wissen." Sie differenziert aber zwischen Bildung und Ausbildung. Letztere diene um ein Produkt abzuliefern. Edlinger-Ploder spricht sich für Studiengebühren aus und weist die grünen Finanzierungsvorschläge als "Milchmädchenrechnung" zurück.
KPÖ:
Funovits startet die Diskussion mit dem Statement, Bildung findet nicht nur an den Universitäten statt, er weist dennoch auf die prekäre Situation der Unis hin und kritisiert im Zuge dessen: "Man darf den Unis nicht zumuten Standardfaktor, also Mittel zum Zweck zu sein." Funovits weist auch auf die Problematik der Schulen hin: "Wir müssen die Schulen aus dem Würgegriff der Großparteien holen."
Die Grünen:
"Bildung ist die Selbstermächtigung des Denkens.", so Werner Kogler. Er konzentriert sich primär auf die Finanzierungsfrage im Bildungssektor und beantwortet diese mit Umverteilung Transaktionssteuer, Erbschaftssteuer,...). Kogler spricht sich wie SPÖ und KPÖ gegen Studiengebühren aus. Wesentlich für die "Blockadepolitik", insbesondere in der Bildungspolitik Schulpolitik) sei die Landdeshauptleutekonferenz verantwortlich.
Unser Resümee:
"Im Laufe der Diskussion wichen die KandidatInnen immer wieder auf die Schulpolitik aus. "Aus der Sicht der ÖH bedeutet vernünftige Universitätspolitik, Schulpolitik immer mitzudenken" so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Trotzdem fehlten auf dem Terrain der Universitätspolitik konkrete Lösungsvorschläge, auch im Bezug auf Landespolitische Kompetenzen (Wohnbeihilfe, Standortfaktor, Fachhochschulen,...).
"Die Landespolitik muss sich für die Beendigung der chronischen Unterfinanzierung der Unis einsetzen", konstatiert Harald Braunstein, aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz, die zentrale Aufgabe der Landespolitik. Den Anschein, dass sich die KandidatInnen darum bemühen würden, machten diese nicht.
"Auch die Landesebene muss Farbe bekennen" so Marie Therese-Fleischhacker von der ÖH Bundesvertretung. "Es kann nicht sein, dass mit dem Finger auf die Bundespolitik gezeigt wird, aber trotzdem alles mitgetragen wird" so Fleischhacker abschließend.
ÖH Uni Graz: "UniBrennt" wird auf "ars electronica" ausgezeichnet
Auszug aus der heutigen Pressekonferenz
Auf der diesjährigen „ars electronica“ wurde „UniBrennt“ im Bereich „Digital Community“ ausgezeichnet (vgl. http://www.aec.at/prix_history_de.php?year=2010).
Cengiz Kulac, Vorsitzender an der ÖH Uni Graz nahm als Aktivist als „eine/r von vielen“ an der Pressekonferenz teil. Ein eigener Bereich für die UniBrennt-Bewegung wurde in der Linzer Tabakfabrik gestaltet. So kann auch die Tabakfabrik als in den Kontext der UniBrenntBewegung gesetzt werden, da auch diese einen selbstbestimmten Freiraum für Kunst und Kultur darstellt.
Zur Auszeichnung sagt Kulac: „Die Verbindung von Social Networks und direktem Aktivismus an den Universitäten ist die Zukunft des gesellschaftkritischen Protestes.“
„UniBrennt hat den Spagat zwischen virtueller und realer Gemeinschaft gemeistert“ so Kulac.
In einer Kontrollgesellschaft - Stichwort gläserner Mensch, Anti-Terrorgesetze (§ 278ff) und ständige Selbstdisziplinierung für den Arbeitsmarkt stellt die hier gelebte Demokratie den Konterpart dar: das Unkontrollierbare. Das Unkontrollierbare war es was der Regierung zu schaffen machte. Diese antwortet mit Ignoranz und entzog sich selbst durch die Vermittlung der Nichtzuständigkeit das politische Mandat.
Zu diesem Umstand meint Kulac abschließend:„Moderne Demokratie wird anhand des Umgangs der Regierenden gegenüber gesellschaftlichen Basisbewegungen bewertet. Die Regierung hat sich damit ein verdammt schlechtes Urteil verdient.“
Cengiz Kulac, Vorsitzender an der ÖH Uni Graz nahm als Aktivist als „eine/r von vielen“ an der Pressekonferenz teil. Ein eigener Bereich für die UniBrennt-Bewegung wurde in der Linzer Tabakfabrik gestaltet. So kann auch die Tabakfabrik als in den Kontext der UniBrenntBewegung gesetzt werden, da auch diese einen selbstbestimmten Freiraum für Kunst und Kultur darstellt.
Zur Auszeichnung sagt Kulac: „Die Verbindung von Social Networks und direktem Aktivismus an den Universitäten ist die Zukunft des gesellschaftkritischen Protestes.“
„UniBrennt hat den Spagat zwischen virtueller und realer Gemeinschaft gemeistert“ so Kulac.
In einer Kontrollgesellschaft - Stichwort gläserner Mensch, Anti-Terrorgesetze (§ 278ff) und ständige Selbstdisziplinierung für den Arbeitsmarkt stellt die hier gelebte Demokratie den Konterpart dar: das Unkontrollierbare. Das Unkontrollierbare war es was der Regierung zu schaffen machte. Diese antwortet mit Ignoranz und entzog sich selbst durch die Vermittlung der Nichtzuständigkeit das politische Mandat.
Zu diesem Umstand meint Kulac abschließend:„Moderne Demokratie wird anhand des Umgangs der Regierenden gegenüber gesellschaftlichen Basisbewegungen bewertet. Die Regierung hat sich damit ein verdammt schlechtes Urteil verdient.“
ÖH Uni Graz: Wir ziehen Bilanz
Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz resümiert bei heutiger Pressekonferenz über ein Jahr ÖH Arbeit
Graz (OTS) - Ein Jahr ist seit den letzten ÖH Wahlen vergangen.
Die Studierendenproteste haben auch der ÖH Uni Graz zusätzlichen Antrieb gegeben gegen das von der Regierung verursachte Bildungschaos zu kämpfen, was man am Engagement der mehr als 200 überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen deutlich sehen kann.
"Wir haben gezeigt, dass in Österreich eine lebendige Protestkultur möglich ist", resümiert Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz, und "das Ministerium soll sich für den Herbst schon einmal warm anziehen, wenn sie die Budgets einfrieren", so Kulac
weiter.
Die ÖH (Minderheiten-)Exekutive bestehend aus der Koalition von
den Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS) und dem Verband Sozialistische StudentInnen (VSStÖ) verwirklichte über das Jahr eine Zahl an Projekten auch abseits der Studierendenproteste. So wurde gemeinsam mit der Universität Graz das Projekt Barrierefrei-Studieren initiiert, dass Menschen mit Behinderung den barrierefreien Einstieg ins Studium ermöglich soll. Das Projekt Job-Wohn-Plattform wird gerade finalisiert (www.campusboard.at), der Sozialtopf wurde massive
aufgestockt.
Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt die ÖH ein klares und gutes Bild ab: Das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen feierte 10 Jahre Jubiläum mit einer groß angelegten
Veranstaltungsreihe. Zu nennen sind hier auch die Antirassismus-Trainings des Referats für Ausländische Studierende, sowie die Selbstverteidigungsworkshops für Frauen des Referats für Feministische Politik und die Unterstützung in Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung.
"Die Umstrukturierung der ÖH Uni Graz ist im letzten Jahr nach dem Wechsel der Exekutivfraktionen gut von Statten gegangen", bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz auf den Punkt.
Als ÖH Uni Graz haben wir auch keine Mühen gescheut wenn es um die Abgrenzung zu Rechtsextremismus und Neo-Nazistischem Gedankenguts ging", "und wir werden auch weiterhin nicht davon abweichen die Normalisierung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu kritisieren und zu bekämpfen", erläutert Marie Fleischhacker, Mitarbeiterin im Vorsitzteam, auch diesen Aspekt der ÖH Arbeit.
Die Studierendenproteste haben auch der ÖH Uni Graz zusätzlichen Antrieb gegeben gegen das von der Regierung verursachte Bildungschaos zu kämpfen, was man am Engagement der mehr als 200 überwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen deutlich sehen kann.
"Wir haben gezeigt, dass in Österreich eine lebendige Protestkultur möglich ist", resümiert Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz, und "das Ministerium soll sich für den Herbst schon einmal warm anziehen, wenn sie die Budgets einfrieren", so Kulac
weiter.
Die ÖH (Minderheiten-)Exekutive bestehend aus der Koalition von
den Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS) und dem Verband Sozialistische StudentInnen (VSStÖ) verwirklichte über das Jahr eine Zahl an Projekten auch abseits der Studierendenproteste. So wurde gemeinsam mit der Universität Graz das Projekt Barrierefrei-Studieren initiiert, dass Menschen mit Behinderung den barrierefreien Einstieg ins Studium ermöglich soll. Das Projekt Job-Wohn-Plattform wird gerade finalisiert (www.campusboard.at), der Sozialtopf wurde massive
aufgestockt.
Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt die ÖH ein klares und gutes Bild ab: Das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen feierte 10 Jahre Jubiläum mit einer groß angelegten
Veranstaltungsreihe. Zu nennen sind hier auch die Antirassismus-Trainings des Referats für Ausländische Studierende, sowie die Selbstverteidigungsworkshops für Frauen des Referats für Feministische Politik und die Unterstützung in Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung.
"Die Umstrukturierung der ÖH Uni Graz ist im letzten Jahr nach dem Wechsel der Exekutivfraktionen gut von Statten gegangen", bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz auf den Punkt.
Als ÖH Uni Graz haben wir auch keine Mühen gescheut wenn es um die Abgrenzung zu Rechtsextremismus und Neo-Nazistischem Gedankenguts ging", "und wir werden auch weiterhin nicht davon abweichen die Normalisierung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu kritisieren und zu bekämpfen", erläutert Marie Fleischhacker, Mitarbeiterin im Vorsitzteam, auch diesen Aspekt der ÖH Arbeit.
ÖH UNI GRAZ: Karl ist das Problem
Realitätsverlust bei Ministerin Karl?
In der Zeit im Bild vom 6. Juli 2010 sagte Frau Ministerin Karl: "Der freie Hochschulzugang ist ein Problem." Wir als Studierende sagen: "Ministerin Karl ist das Problem", antwortet Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
"Es scheint so als hätte Ministerin Karl ein Problem damit, dass Bildung ein Menschenrecht ist", so Kulac weiter.
Die ständigen Versuche von Ministerin Karl, Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren als sozial gerecht hinzustellen, ist mehr als zynisch und zeugt von Ignoranz und mangelnder Kenntnis über die Bedürfnisse des Hochschulsystems.
Die traurige Realität sieht ganz anders aus: Österreich liegt unter dem europäischen Schnitt bei der Zahl der AkademikerInnen und AbsolventInnen, aber nicht nur hier, sondern auch bei der Zahl der Studierenden und bei den StudienanfängerInnen ist Österreich darunter. Die Lösung muss daher lauten: Ressourcen und Kapazitäten der Universitäten erhöhen um die Grundlagenforschung und forschungsgeleitete Lehre zu sichern.
"Es scheint so als hätte Ministerin Karl ein Problem damit, dass Bildung ein Menschenrecht ist", so Kulac weiter.
Die ständigen Versuche von Ministerin Karl, Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren als sozial gerecht hinzustellen, ist mehr als zynisch und zeugt von Ignoranz und mangelnder Kenntnis über die Bedürfnisse des Hochschulsystems.
Die traurige Realität sieht ganz anders aus: Österreich liegt unter dem europäischen Schnitt bei der Zahl der AkademikerInnen und AbsolventInnen, aber nicht nur hier, sondern auch bei der Zahl der Studierenden und bei den StudienanfängerInnen ist Österreich darunter. Die Lösung muss daher lauten: Ressourcen und Kapazitäten der Universitäten erhöhen um die Grundlagenforschung und forschungsgeleitete Lehre zu sichern.
ÖH UNI GRAZ: Aviso: Pressekonferenz: 1 Jahr Exekutive, 08.07. 9:30
Die ÖH Uni Graz zieht Bilanz: 1 Jahr Exekutive: Proteste - Debatten - Initiativen
Wien (OTS) - Wir laden sie als MedienvertreterInnen herzlich ein mit uns ins Gespräch bei Café und Kuchen über die Lage der Universitäten, der aktuellen bildungspolitischen Situation, Zukunft und Retrospektive ein Jahr ÖH Arbeit (Projekte, Debatten, Schwerpunkte) und die über die Frage was von den Studierendenprotesten bleibt zu kommen!
Pressekonferenz: 1 Jahr Exekutive
Datum: 8.7.2010, um 09:30 Uhr
Ort: Cafe Global (Afro-Asiatisches Institut)
Leechgasse 22, 8010 Graz
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
Marie-Therese Fleischhacker, Pressesprecherin
Tel.: 0676/88 85 22 21
Mail: marie.fleischhacker@oehunigraz.at
Pressekonferenz: 1 Jahr Exekutive
Datum: 8.7.2010, um 09:30 Uhr
Ort: Cafe Global (Afro-Asiatisches Institut)
Leechgasse 22, 8010 Graz
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Graz
Marie-Therese Fleischhacker, Pressesprecherin
Tel.: 0676/88 85 22 21
Mail: marie.fleischhacker@oehunigraz.at
ÖH Uni Graz: Chronische Unterfinanzierung der Universitäten beenden – Solidarität zeigen.
Jugend wird gegen die Wand gefahren. Zukunftschancen verhindert. Die ÖH Uni Graz ruft zur Solidarität unter allen vertretenen Gruppen an den Universitäten auf.
Im Zuge der drohenden Budgetkürzungen ruft die ÖH Uni Graz zur umfassenden Solidarität anlässlich der heute stattfindenden Senatsvorsitzenden-Konferenz unter allen Mitgliedern der Universität auf.
„Wir Studierende lassen uns nicht derart gegen die Wand fahren“ so Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz und kündigt damit Widerstand an. Die Budgets dürfen nicht gekürzt, sondern die bestehende chronische Unterfinanzierung der Universitäten muss beendet werden“.
Als Studierende erwarten wir uns von allen Mitgliedern der Universitäten, den Lehrenden, Forschenden und allgemein Bediensteten ein hohes Maß an Solidarität gegen die schrittweise Zerstörung der Grundpfeiler der Gesellschaft: den Universitäten.
„Die finanzielle Situation der Universitäten ist jetzt schon mehr als bedenklich. Ein weiterer Bildungabbau der die Zukunftssorgen von jungen Menschen nicht kleiner werden lässt und die soziale Chancengleichheit damit einmal mehr untergräbt.“ bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz die Debatte rund um die soziale Sicherheit der zukünftigen Generation auf den Punkt.
„Es ist für mich rational nicht begründbar, dass der tertiäre Bildungssektor in Zeiten der Krise wieder mal als Sparschwein herhalten muss” so Jacqueline Vlay abschließend.
Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676 / 89 75 19 32 1
„Wir Studierende lassen uns nicht derart gegen die Wand fahren“ so Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz und kündigt damit Widerstand an. Die Budgets dürfen nicht gekürzt, sondern die bestehende chronische Unterfinanzierung der Universitäten muss beendet werden“.
Als Studierende erwarten wir uns von allen Mitgliedern der Universitäten, den Lehrenden, Forschenden und allgemein Bediensteten ein hohes Maß an Solidarität gegen die schrittweise Zerstörung der Grundpfeiler der Gesellschaft: den Universitäten.
„Die finanzielle Situation der Universitäten ist jetzt schon mehr als bedenklich. Ein weiterer Bildungabbau der die Zukunftssorgen von jungen Menschen nicht kleiner werden lässt und die soziale Chancengleichheit damit einmal mehr untergräbt.“ bringt Harald Braunstein aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz die Debatte rund um die soziale Sicherheit der zukünftigen Generation auf den Punkt.
„Es ist für mich rational nicht begründbar, dass der tertiäre Bildungssektor in Zeiten der Krise wieder mal als Sparschwein herhalten muss” so Jacqueline Vlay abschließend.
Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676 / 89 75 19 32 1
ÖH Uni Graz: „barrierefrei-studieren.at“ geht online
Kooperation zwischen ÖH Uni Graz und Uni Graz startet heute!
„Barrierefrei-studieren.at“ ist eine Plattform um Studierende mit Behinderung einfach, transparent und vor allem zentral mit einer Online-Anlaufstelle zu informieren.
„Laut Sozialerhebungen ist jeder fünfte Studierende von einer Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigung betroffen. Und gerade am Beginn des Studiums fällt es vielen schwer, aus der Fülle an Informationen die für sie wesentlichen Hinweise herauszufiltern“, erklärt Thomas Tröbinger, Referent für Menschen mit Behinderung der ÖH Uni Graz.
Dem Informationsmangel wird jetzt entgegengetreten, Fragen wo es barrierefreie Zugänge zu Hörsälen gibt, wie man an finanzielle Hilfe herankommt, wie man barrierefreie Lernunterlagen für blinde Studierende bekommt und vielem mehr wird jetzt Abhilfe geschaffen.
„Unsicherheiten werden durch einen einfachen Mausklick abgebaut“ fasst Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz das Anliegen der Website zusammen.
Diese Initiative der ÖH Uni Graz ist ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Graz und ist ein Schritt in die richtige Richtung. „Die Aufforderung an andere Universitäten lautet: Bitte nachmachen“ so Cengiz Kulac von der ÖH Uni Graz abschließend.
Mehr zur Informationsplattform: www.barrierefrei-studieren.at
Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676/ 89 75 19 32 1
Weitere Informationen zu barrierefrei-studieren.at
„Laut Sozialerhebungen ist jeder fünfte Studierende von einer Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigung betroffen. Und gerade am Beginn des Studiums fällt es vielen schwer, aus der Fülle an Informationen die für sie wesentlichen Hinweise herauszufiltern“, erklärt Thomas Tröbinger, Referent für Menschen mit Behinderung der ÖH Uni Graz.
Dem Informationsmangel wird jetzt entgegengetreten, Fragen wo es barrierefreie Zugänge zu Hörsälen gibt, wie man an finanzielle Hilfe herankommt, wie man barrierefreie Lernunterlagen für blinde Studierende bekommt und vielem mehr wird jetzt Abhilfe geschaffen.
„Unsicherheiten werden durch einen einfachen Mausklick abgebaut“ fasst Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz das Anliegen der Website zusammen.
Diese Initiative der ÖH Uni Graz ist ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Graz und ist ein Schritt in die richtige Richtung. „Die Aufforderung an andere Universitäten lautet: Bitte nachmachen“ so Cengiz Kulac von der ÖH Uni Graz abschließend.
Mehr zur Informationsplattform: www.barrierefrei-studieren.at
Rückfragehinweis:
Cengiz Kulac
Vorsitzteam ÖH Uni Graz
0676/ 89 75 19 32 1
Weitere Informationen zu barrierefrei-studieren.at
ÖH Uni Graz: NEIN zur Untersagung der Gegendemo zum WKR Ball
Untersagung der Demonstration gegen den Wiener Kooperations-Ring Ball ist ein demokratiepolitisches Debakel.
Graz (OTS) - Diese Untersagung des demokratischen Rechts auf
Versammlungsfreiheit ist eine politische Farce ganz im Stile der
österreichischen Politik und kann nicht toleriert werden.
Die demokratiefeindliche Haltung seitens der Behörden ist nur eine weitere zutiefst bedenkliche Vorgehensweise in der österreichischen Politik und fällt ein erschreckendes Urteil über den Zustand des Landes.
"Während RechtsextremistInnen die politischen und gesellschaftlichen Salons füllen und feiern, werden antifaschistische Demonstrationen untersagt", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz erzürnt. "Das ist ein Anachronismus und zeugt von mangelndem Geschichtsbewusstsein."
In der Hofburg treffen sich diesen Freitag österreichische und
europäische RechtsextremistInnen. "Die Rechtsextremen halten sich in der Mitte der Gesellschaft auf. AntifaschistInnen werden jedoch schrittweise ausgeschlossen und um ihre demokratischen Rechte gebracht."
Die ÖH Uni Graz fordert daher diese demokratiefeindliche Vorgehensweise zurückzunehmen!
Versammlungsfreiheit ist eine politische Farce ganz im Stile der
österreichischen Politik und kann nicht toleriert werden.
Die demokratiefeindliche Haltung seitens der Behörden ist nur eine weitere zutiefst bedenkliche Vorgehensweise in der österreichischen Politik und fällt ein erschreckendes Urteil über den Zustand des Landes.
"Während RechtsextremistInnen die politischen und gesellschaftlichen Salons füllen und feiern, werden antifaschistische Demonstrationen untersagt", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz erzürnt. "Das ist ein Anachronismus und zeugt von mangelndem Geschichtsbewusstsein."
In der Hofburg treffen sich diesen Freitag österreichische und
europäische RechtsextremistInnen. "Die Rechtsextremen halten sich in der Mitte der Gesellschaft auf. AntifaschistInnen werden jedoch schrittweise ausgeschlossen und um ihre demokratischen Rechte gebracht."
Die ÖH Uni Graz fordert daher diese demokratiefeindliche Vorgehensweise zurückzunehmen!
ÖH Uni Graz: Demo gegen Bildungs- und Sozial-Abbau - 11. März
Bus aus Graz zur Demo gegen Bildungs- und Sozial-Abbau 11. März
Anlässlich des 10-Jahre-Jubiliäums des Bologna-Prozesses wollen mehr als 40 europäische WissenschaftsministerInnen diese massive Umstrukturierung des Europäischen Hochschulraumes am 11. März in der Hofburg feiern. Uns Studierenden ist aber nicht zu feiern zu Mute.
„Die Uni Brennt und die Studierenden mit ihr“ repliziert Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz auf die Feierlaune der PolitikerInnen. „Krise, Arbeitslosigkeit und Bildungsabbau – wo gibt es da was zu feiern?“ so Kulac.
Die mangelnde Berücksichtigung der sozialen Dimension bei der Vereinheitlichung des europäischen Hochschulsystems, Probleme bei der Anrechenbarkeit von Auslandssemstern, die Bachelor/Master-Umstellungen, die teilweise zu nicht-studierbaren Studienpläne geführt haben, sowie grundsätzliche Tendenzen, denen die Bologna Erklärung Tür und Tor geöffnet hat, wie beispielsweise die Lissabon-Agenda und GATS (General Agreement on Trade in Service) zeigen nun Wirkung auf das Bildungssystem dass sich nunmehr nach der Verwertbarkeit von Studium und Forschung orientiert und Menschen zu Produkten die mit Wissen angereichert werden, degradiert.
Im Zuge der Demonstration am Donnerstag dem 11.März um 15 Uhr wird unter anderem ein Bus aus Graz nach Wien fahren um die starke Grazer Beteiligung zu zeigen.
„Diese Proteste zeigen auf jeden Fall ihre Notwendigkeit alleine schon wenn man die Uneinsichtigkeit und Ignoranz der herrschenden Politik beobachtet", so Christiane Mörth vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam.
„Diese Bewegung hat mit den Hörsaal-Besetzungen erst den Anfang genommen“ so Cengiz Kulac abschließend.
„Die Uni Brennt und die Studierenden mit ihr“ repliziert Cengiz Kulac Vorsitzender der ÖH Uni Graz auf die Feierlaune der PolitikerInnen. „Krise, Arbeitslosigkeit und Bildungsabbau – wo gibt es da was zu feiern?“ so Kulac.
Die mangelnde Berücksichtigung der sozialen Dimension bei der Vereinheitlichung des europäischen Hochschulsystems, Probleme bei der Anrechenbarkeit von Auslandssemstern, die Bachelor/Master-Umstellungen, die teilweise zu nicht-studierbaren Studienpläne geführt haben, sowie grundsätzliche Tendenzen, denen die Bologna Erklärung Tür und Tor geöffnet hat, wie beispielsweise die Lissabon-Agenda und GATS (General Agreement on Trade in Service) zeigen nun Wirkung auf das Bildungssystem dass sich nunmehr nach der Verwertbarkeit von Studium und Forschung orientiert und Menschen zu Produkten die mit Wissen angereichert werden, degradiert.
Im Zuge der Demonstration am Donnerstag dem 11.März um 15 Uhr wird unter anderem ein Bus aus Graz nach Wien fahren um die starke Grazer Beteiligung zu zeigen.
„Diese Proteste zeigen auf jeden Fall ihre Notwendigkeit alleine schon wenn man die Uneinsichtigkeit und Ignoranz der herrschenden Politik beobachtet", so Christiane Mörth vom ÖH Uni Graz Vorsitzteam.
„Diese Bewegung hat mit den Hörsaal-Besetzungen erst den Anfang genommen“ so Cengiz Kulac abschließend.
ÖH Uni Graz: Neue Wissenschafts-Ministerin steht vor einem Scherbenhaufen
Die Ernennung einer MinisterIN wird von Seiten der ÖH Uni Graz sehr begrüßt. „Die Bestellung einer Ministerin ist ein positives Zeichen gegenüber den stark männerlastigen Hochschulen“ so Cengiz Kulac aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. Die Forderung nach mehr Frauen in höheren Unisphären könnte hierdurch mehr Symbolkraft erhalten.
Ex-Minister Hahn hinterlässt eine verwüstete Hochschullandschaft. Beatrix Karl, Lehrende am Institut für Arbeitsrecht an der Universität Graz, die als Neo-Wissenschaftsministerin angelobt wurde, steht vor einem Scherbenhaufen und einer Fülle an Diskussionsfeldern. Der von Hahn inszenierte Hochschuldialog liegt nun in ihren Händen. Abzuwarten bleibt, ob und wie Karl den Dialog mit den Studierenden suchen wird.
"Wir laden die neue Ministerin zu einer Fragestunde an der Uni Graz ein", so Christiane Mörth aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Viele Studierende brennen auf Antworten zur Hochschulpolitik" so Mörth.
Von Seiten der HochschülerInnenschaft wird von der Ministerin eine Positionierung zum freien Hochschulzugang gefordert. "Das Ministerium darf sich nicht die Politik der Industriellenvereinigung diktieren lassen", so Jacqueline Vlay, die neu zum Vorsitzteam der ÖH Uni Graz gestoßen ist. Sie zeigt die Dominanz seitens der Industriellenvereinigung in der Bildungspolitik auf: "Wir wollen keine Zugangsbeschränkungen und sie sind auch nicht nötig. Die Veränderung ist in der besseren Studieninformation zu suchen. Wir lassen uns nicht derart beschränken" erläutert dies Vlay weiter.
"Wir erwarten uns, dass sich die neue Ministerin klar von Zugangsbeschränkungen distanziert und sich für den freien Hochschulzugang ausspricht!" so Mörth abschließend.
Ex-Minister Hahn hinterlässt eine verwüstete Hochschullandschaft. Beatrix Karl, Lehrende am Institut für Arbeitsrecht an der Universität Graz, die als Neo-Wissenschaftsministerin angelobt wurde, steht vor einem Scherbenhaufen und einer Fülle an Diskussionsfeldern. Der von Hahn inszenierte Hochschuldialog liegt nun in ihren Händen. Abzuwarten bleibt, ob und wie Karl den Dialog mit den Studierenden suchen wird.
"Wir laden die neue Ministerin zu einer Fragestunde an der Uni Graz ein", so Christiane Mörth aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Graz. "Viele Studierende brennen auf Antworten zur Hochschulpolitik" so Mörth.
Von Seiten der HochschülerInnenschaft wird von der Ministerin eine Positionierung zum freien Hochschulzugang gefordert. "Das Ministerium darf sich nicht die Politik der Industriellenvereinigung diktieren lassen", so Jacqueline Vlay, die neu zum Vorsitzteam der ÖH Uni Graz gestoßen ist. Sie zeigt die Dominanz seitens der Industriellenvereinigung in der Bildungspolitik auf: "Wir wollen keine Zugangsbeschränkungen und sie sind auch nicht nötig. Die Veränderung ist in der besseren Studieninformation zu suchen. Wir lassen uns nicht derart beschränken" erläutert dies Vlay weiter.
"Wir erwarten uns, dass sich die neue Ministerin klar von Zugangsbeschränkungen distanziert und sich für den freien Hochschulzugang ausspricht!" so Mörth abschließend.
ÖH Uni Graz: Kommentar zur Einigung zwischen Protestierenden und Rektorat
"Die Bologna-Konferenz wird das Kopenhagen der Bildungspolitik!"
Graz (OTS) - Einigung zwischen Studierenden und Rektorat an der Universität Graz
Trotz durchaus nicht einfacher Diskussion im Plenum der besetzen Vorklinik hat man sich gestern dazu entschlossen, das Angebot des Rektorats anzunehmen und von 22.Jänner bis 6.Jänner die Vorklinik zu verlassen und anschließend zurückzukehren. Nach der allgemeinen Wiederaufnahme des Lehrveranstaltungsbetriebs wird der große Hörsaal A wieder für Lehrveranstaltungen freigegeben. Die Details wurde heute Vormittag in einer in der "Vorklinik" abgehaltenen Pressekonferenz präzisiert.
"Ein wesentlicher Erfolg in den Verhandlungen mit dem Rektorat war die Zusage, dass es keine Masterzugangsbeschränkungen bis mind. 2012 geben werde!" so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Die Universität Graz bleibt weiterhin besetzt, über Weihnachten wird die Schubertstraße 6 in direkter Nachbarschaft zum Gebäude der ÖH organisatorische Zentrale des Protestes eingerichtet.
"Das faszinierende ist, dass das Potential trotz der großen
Anstrengungen über die Wochen nicht verloren gegangen ist" beschreibt Cengiz Kulac die Situation.
Die Ernennung eines neuen Ministers oder einer neuen Mintisterin
sowie die Bologna -Konferenz im März 2010 in Wien seien nun die
zentralen zukünftigen Ereignisse auf die man sich vorbereiten muss, so Cengiz Kulac zielorientiert.
"Die Bologna-Konferenz wird das Kopenhagen der Bildungspolitik!" so Cengiz Kulac kämpferisch. "Denn eine wiederständige und lebendige Proteskultur hat dieses Land bitter nötig" meint Kulac abschließend.
Trotz durchaus nicht einfacher Diskussion im Plenum der besetzen Vorklinik hat man sich gestern dazu entschlossen, das Angebot des Rektorats anzunehmen und von 22.Jänner bis 6.Jänner die Vorklinik zu verlassen und anschließend zurückzukehren. Nach der allgemeinen Wiederaufnahme des Lehrveranstaltungsbetriebs wird der große Hörsaal A wieder für Lehrveranstaltungen freigegeben. Die Details wurde heute Vormittag in einer in der "Vorklinik" abgehaltenen Pressekonferenz präzisiert.
"Ein wesentlicher Erfolg in den Verhandlungen mit dem Rektorat war die Zusage, dass es keine Masterzugangsbeschränkungen bis mind. 2012 geben werde!" so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Die Universität Graz bleibt weiterhin besetzt, über Weihnachten wird die Schubertstraße 6 in direkter Nachbarschaft zum Gebäude der ÖH organisatorische Zentrale des Protestes eingerichtet.
"Das faszinierende ist, dass das Potential trotz der großen
Anstrengungen über die Wochen nicht verloren gegangen ist" beschreibt Cengiz Kulac die Situation.
Die Ernennung eines neuen Ministers oder einer neuen Mintisterin
sowie die Bologna -Konferenz im März 2010 in Wien seien nun die
zentralen zukünftigen Ereignisse auf die man sich vorbereiten muss, so Cengiz Kulac zielorientiert.
"Die Bologna-Konferenz wird das Kopenhagen der Bildungspolitik!" so Cengiz Kulac kämpferisch. "Denn eine wiederständige und lebendige Proteskultur hat dieses Land bitter nötig" meint Kulac abschließend.
ÖH Uni Graz: Demo: Freie Bildung für ALLE
4000 Studierende bei der Demo am Hauptplatz in Graz unter dem Motto " Freie Bildung für ALLE"
Heute, am 29.10. 2009, rief die ÖH Uni Graz für 16 Uhr zur Großdemonstration auf. 4000 Studierende kamen, um ihrem Zorn gegen die Missstände im Bildungssystem Ausdruck zu verleihen.
Um 16 Uhr startete der Zug von der Hauptuni in die Innenstadt.
Die ÖH rief über Parteigrenzen hinweg zur Demonstration auf und half dabei binnen kürzester Zeit 4000 TeilnehmerInnen zu mobilisieren: Schülerinnen und Schüler sowie Universitätspersonal und Arbeitende zeigten sich gegenüber den Studierenden solidarisch. Die Solidarisierungswelle äußerte sich in den gemeinsamen Sprechchören: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut".
"Freie Bildung ist nicht nur eine Utopie, sondern kann auch Realität sein", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Wir fordern daher:
Keine sozialen und kulturellen Schranken beim Zugang zu den Hochschulen,
die Ausfinanzierung des universitären Bildungswesens,
keine Zugangsbeschränkungen an den Universitäten,
die Abschaffung der Studiengebühren,
mehr Seminar- und Kursplätze sowie
die Aufstockung des Lehr- und Forschungspersonals.
Der Bolognaprozess führte in Österreich zur dreigliedrigen universitären Ausbildung: Bachelor, Master und PHD. Wir fordern die Durchlässigkeit in der Wissenschaft von Bachelor und Master und die Anerkennung des Bachelor am Arbeitsmarkt.
"Diese Demonstration stellt nur den Anfang für die Demokratisierung der Universitäten dar", so Cengiz Kulac kämpferisch.
Um 16 Uhr startete der Zug von der Hauptuni in die Innenstadt.
Die ÖH rief über Parteigrenzen hinweg zur Demonstration auf und half dabei binnen kürzester Zeit 4000 TeilnehmerInnen zu mobilisieren: Schülerinnen und Schüler sowie Universitätspersonal und Arbeitende zeigten sich gegenüber den Studierenden solidarisch. Die Solidarisierungswelle äußerte sich in den gemeinsamen Sprechchören: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut".
"Freie Bildung ist nicht nur eine Utopie, sondern kann auch Realität sein", so Cengiz Kulac, Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
Wir fordern daher:
Keine sozialen und kulturellen Schranken beim Zugang zu den Hochschulen,
die Ausfinanzierung des universitären Bildungswesens,
keine Zugangsbeschränkungen an den Universitäten,
die Abschaffung der Studiengebühren,
mehr Seminar- und Kursplätze sowie
die Aufstockung des Lehr- und Forschungspersonals.
Der Bolognaprozess führte in Österreich zur dreigliedrigen universitären Ausbildung: Bachelor, Master und PHD. Wir fordern die Durchlässigkeit in der Wissenschaft von Bachelor und Master und die Anerkennung des Bachelor am Arbeitsmarkt.
"Diese Demonstration stellt nur den Anfang für die Demokratisierung der Universitäten dar", so Cengiz Kulac kämpferisch.
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